Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1290
Thailand

Bombenanschläge

Thailands Süden vor neuer Eskalation | © Getty
Thailand hat unter der regierenden Militärjunta einen Weg des wirtschaftlichen Abstiegs eingeschlagen.
Die Militärs können nicht einmal mehr in Thailands Hauptstadt die Sicherheit garantieren. Bangkok erlebte in den letzten Wochen mindestens zwei politisch motivierte Bombenanschläge. Ziele waren ein zentrales Einkaufszentrum und ein Gerichtsgebäude. Die Anschläge richteten überschaubaren Sachschaden an. Aufgrund glücklicher Zufälle wurde nur eine Person verletzt. Im Süden steht unterdessen ein neuerlicher Ausbruch des Bürgerkriegs mit der muslimischen Minderheit bevor. Zuvor hatten die Militärs die von der Regierung Yingluck Shinawatras erzielten Abkommen mit den Rebellen über Amnestien und Autonomiezusagen aufgekündigt. Dieser Konflikt kostete seit dem Ausbruch 2004 über 6.000 Menschenleben. Yingluck hatte den diplomatischen Erfolg durch die Vermittlung des mehrheitlich muslimischen Malaysia erzielt. Die Regierung in Kuala Lumpur hat eine Kooperation mit den thailändischen Militärs bereits abgelehnt. Unterm Strich wird die bereits schwache wirtschaftliche Entwicklung Thailands weiter geschwächt. Der im jüngsten Bericht der Notenbank als Wachstumsmotor genannte Tourismus ist besonders bedroht. Die muslimischen Rebellen haben schon früher mit Anschlägen in den Touristenzentren des Südens reagiert. Sie werden dies auch wieder tun. Die Investitionen und der Konsum der Privaten leiden vor allem unter der politischen Unsicherheit. Sie entsteht zwangsläufig aus den ungelösten sozialen Konflikten. Die Militärs wollen diese Konflikte nicht lösen, sondern verhalten sich wie eine Bürgerkriegspartei. Die jüngste Zahlungsbilanz lässt erkennen, dass sowohl thailändische Vermögen als auch ausländische Anlagen ins Ausland abfließen. Das läuft auf eine weitere Abschwächung der Investitionen und des Wachstumstrends hinaus.

Fazit: Vorsicht ist geboten. Neue Engagements sollten zurückgestellt werden, weil sich wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen verschlechtern werden.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Nachhaltigkeit beim Stiftungsvermögen: Tiefe Einblicke und Diversität in Kooperationen

Von Datenlieferanten bis Beratungsnetzwerke: Wie Vermögensmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategien stärken

Kollage Verlag Fuchsbriefe © Bild: envato elements
Um die nachhaltige Kapitalanlage zu stärken, setzen Vermögensmanager auf die Zusammenarbeit mit externen Instituten. Eine Analyse der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz von 25 Organisationen enthüllt nicht nur eine reiche Vielfalt an Kooperationen, sondern auch signifikante Unterschiede in der Integration dieser Partnerschaften in ihre Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 42

Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs: Wie Anleger Steuern vermeiden können

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Der Fiskus möchte an den Kapitaleinkünften mitverdienen. Pferdchen und Fuchs analysieren in der 42. Folge des Geldtipp-Podcasts, welche Steuern auf Kapitalerträge anfallen können und was beim Umgang mit den Finanzamt beachtet werden muss.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Kein Geld für ausländische Anleihegläubiger

Evergrande zeigt China-Risiko

Geld und Immobilien © minicase / stock.adobe.com
Investitionen in Immobilien im Ausland können auch negative Folgen mit sich bringen. Das zeigt das Fallbeispiel Evergrande in China. Die internationale Investmentgemeinschaft hatte unter dem Vorzeichen des Immobilienbooms auf das chinesische Unternehmen gehofft – fälschlich, wie sich nun herausstellt.
  • Kurs nimmt Lauf Richtung Allzeithoch

FUCHS-Depot: Wieder auf Kurs

Unsere FUCHS-Strategie scheint sich zu bewähren. Im Wochenvergleich haben wir Gewinne erzielt.
  • Fuchs plus
  • Batterien nur an geeigneten Orten laden

Akkus auf Holzregal geladen: Gewerbemieter muss für Brandfolgen zahlen

Batterien © markus dehlzeit / stock.adobe.com
Lithium-Ionen-Akkus in Räumen aufzuladen, ist heikel. Insbesondere dann, wenn dabei keine Vorkehrungen gegen lauernde Brandgefahr getroffen sind. Das Kammergericht in Berlin musste jetzt entscheiden, ob der Gewerbemieter für sein riskantes Verhalten haften muss.
Zum Seitenanfang