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Presseschlacht zwischen USA und Russland

In den US-, wie den russischen Medien tobt wegen der Ukrainekrise eine verbale Schlacht. Osteuropa fürchtet das personelle Ausbluten seines Medizinsektors. Japanischer Whisky ist en vogue.
Der Konflikt in der Ukraine hält die Welt weiter in Atem. Bemerkenswert für uns ist dabei eine sehr feine Differenzierung in der russischen Presse: So werden die europäischen Staaten im extrem propagandistischen Staatsfernsehen weniger als Gegner Russlands, denn als Opfer der aggressiven US-Politik dargestellt. Offenbar besteht seitens der Kreml-Führung der Wille, es sich nicht weiter mit den europäischen Handelspartnern zu verscherzen und einen Keil in die westliche Allianz zu treiben. Barack Obama kommt dagegen im Staatsfunk fast schon als die Inkarnation des Teufels daher. Außerdem gibt es einige Berichte in Fachmedien, die die negativen Folgen der Krise für die russische Wirtschaft kritisieren. Auf der Gegenseite rasseln die US-Medien kräftig mit dem Säbel. In den meisten Kommentaren heißt es, die Sanktionen des Westens gegen die russische Führung gingen nicht weit genug. So wird etwa Angela Merkel in der Washington Post anlässlich ihres Besuches aufgefordert, bei Sanktionen weniger auf die „Ängste der deutschen Wirtschaftsbosse“ Rücksicht zu nehmen. Ansonsten stieß die Stippvisite der Kanzlerin in Übersee eher auf verhaltene Resonanz.

Osteuropa sorgt sich um Gesundheitsversorgung

Im Schatten der Ukraine-Krise führen die osteuropäischen Länder eine heftige Migrationsdebatte. Polnische, rumänische und bulgarische Medien fürchten das „Ausbluten“ ihrer medizinischen Versorgung. Grund: Immer mehr Mediziner kehren ihrer Heimat den Rücken, um in Westeuropa Fuß zu fassen. Der Gesundheitssektor dominiert auch die Schlagzeilen in Großbritannien, wenn auch auf etwas andere Weise: So würden viele Briten bei sozialstaatlichen Leistungen betrügen, in dem etwa Tote nicht abgemeldet und deren Nachkommen so weiter Zahlungen kassieren würden. Dagegen beschäftigen sich die Schweizer momentan stark mit ihrem seelischen Wohlbefinden. Whisky Made in Japan steht derzeit bei den Eidgenossen hoch im Kurs und läuft den angelsächsischen Produkten zunehmend den Rang ab – ein Trend, der sich rund um den Globus zu verfestigen scheint und somit im Übrigen auch Chancen für Investoren bieten könnte, die nicht nur guten Geschmack, sondern auch Appetit auf Rendite haben: In großen Auktionshäusern schießen die Preise für exklusive japanische Tropfen derzeit durch die Decke.
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