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Wie transparent sind die Compliance-Maßnahmen?

Bei BMW läuft in Sachen Compliance noch nicht alles rund

BMW: Bei dem deutsche Autobauer läuft in Sachen Compliance zumindest aus der Außensicht noch nicht alles rund. Daher: Erhöhtes Investorenrisiko.
VW und Daimler melden sich als Kronzeugen im Kartellverfahren gegen die Autobranche. Das macht ihr Verhalten zwar nicht besser, aber vielleicht sind sie in Compliance-Fragen doch noch mehr auf Zack als die Münchner Konkurrenz? Bei der Transparenz ihrer Compliance-Maßnahmen hat BMW jedenfalls noch ordentlich Luft nach oben.

In der Welt von BMW scheint es das aktuelle Auto-Kartell, die Abgasskandale und die Dieselfahrverbote nicht zu geben. Die Ignoranz nach außen passt zum Verhalten der gesamten Branche: abgehoben, ignorant, machtbewusst.

Auch der sensibler auftretende BMW Chef Harald Krüger ist in diesem Punkt leider auch nicht viel besser. Der Geschäftsbericht warnt mit Blick auf die USA „vor möglichen Einschränkungen des globalen Handels" und der Risikobericht streift nur kurz den Datenschutz.

Dabei vermasselt sich der Autobauer durch seine lasche Compliance selbst das Geschäft. Da die EU-Vorgabe von 95 Gramm Kohlendioxid/km (derzeit 124) bis 2021 kaum zu schaffen ist, sollen nun rasch Hybrid- und Elektroautos eingeführt werden. Aber die Technologie der i-Modelle überzeugt die Kunden nicht. Über die Risikosituation schweigt sich der Konzern aus. Traurig.

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