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Braunschweiger Privatbank, Stiftungsmanagement 2018: Qualifikation

Beeindruckende Stiftungskompetenz

Die Braunschweiger Privatbank hat es in die Endauswahl geschafft.
Die Braunschweiger Privatbank hat sich zusammen mit der DZ Privatbank daran gemacht, die Wünsche der Stiftung mit Blick auf deren Vermögen zu erfüllen. Verderben mehrere Köche nicht den Brei? Und ist die Braunschweiger mit ihren noch nicht einmal fünf Jahren Existenz nicht zu jung für eine solche Aufgabe? Man soll die Jugend nicht unterschätzen, zumal wenn sie erfahrene Berater hat!

Die Braunschweiger Privatbank wurde 2013 als Zweigniederlassung der Volksbank Braunschweig Wolfsburg gegründet und steht laut Mutterhaus für die Verbindung von Privatkundenkompetenz und nachhaltig orientiertem Denken und Handeln. Vermögende Privatkunden wie auch (semi-)institutionelle Anleger erhalten hier ein auf ihre spezifischen Bedürfnisse ausgerichtetes Leistungsportfolio.

Die Privatbank bekennt sich deutlich zu einem humanistisch geprägten Wertesystem, auch als Reaktion auf „die eindimensional-gewinnorientierte Motivation des Denkens und Handelns", die zum Ausbruch der Bankenkrise geführt habe.

Ein gesicherter Aufbau von Vermögenswerten, so verkündet sie auf ihrer Website, könne nur gelingen, wenn die Beratungsphilosophie auf diesen Zweck ausgerichtet ist. Eine solche Aufgabe erfordert ein klares Wertebekenntnis der handelnden Menschen und die Fähigkeit im wettbewerbsgeprägten Beratungsalltag ehrlich und transparent zu leben. „Wir haben die Braunschweiger Privatbank gegründet, um diesen Anspruch gerecht zu werden", wird stolz verkündet.

Berater sind erfahrene Stiftungsmanager

Die Mitarbeiter sind stolz darauf „Werte-Banker" zu sein, die die Werte der Brauschweiger Privatbank leben. Was auffällt: Auf dem Gruppenbild aller Berater sind neben elf Männern auch sieben Frauen zu sehen. Man muss kein Feminist sein, um einen solchen Status quo in einer ansonsten immer noch männerdominierten Branche zu begrüßen. Allerdings ist bei näherer Betrachtung dann doch nur eine „echte" Beraterin dabei – die anderen Damen haben Assistenzstellen inne...

Mit Stiftungen kenne man sich aus, ist auf der Website außerdem zu lesen. Die Berater seien erfahrene Stiftungsmanager. Man kenne die Fallen, die sich für Vermögensverwalter von Stiftungsvermögen auftun: Abschreibungsrisiken, mangelnde Kostenkontrolle, mangelndes Controlling, einseitige Anlagepolitik, Desinteresse an professionellem Finanzmanagement/ oder -strukturen sind dabei nur einige der Schlagworte, die fallen. Erfahrung und wertorientierte Philosophie der Privatbank würden Sicherheit in Verbindung mit Rendite gewährleisten.

Der Anlagevorschlag zeigt sich klar gegliedert und übersichtlich. Nach einem persönlichen Vorwort von Stefan Riecher, dem Direktor der Braunschweiger Privatbank, und Christoph Beuter, dem Leiter Private Banking für Speziallösungen der DZ PRIVATBANK S.A. werden Ausgangssituation, Erwartungen und Ziele der Stiftung zusammengefasst sowie die beiden beteiligten Banken vorgestellt. Beide gehören zur genossenschaftlichen Finanzgruppe und verfügen über hervorragende Ratings. Zudem werden die maßgeblichen und verantwortlichen Mitarbeiter für das Stiftungsmanagement ausführlich und mit Bild vorgestellt. Sympathisch.

In starkes Netzwerk eingebunden

Der Investmentansatz wird als aktiv, flexibel und risikokontrolliert vorgestellt. Es bestehe keine Benchmark-Orientierung, stattdessen würden bewusst weite Bandbreiten genutzt. Damit werde den immer schneller wechselnden Zyklen an den Kapitalmärkten Rechnung getragen, ist zu lesen.

Zwei Grundsätze bestimmen die Vermögensanlage von Stiftungen: Um den Stiftungszweck nachhaltig und langfristig zu erfüllen, ist es einerseits nötig, den Kapitalstock zu erhalten bzw. so weiterzuentwickeln, dass ein realer Vermögenserhalt im Sinne eines Inflationsausgleichs möglich ist.

Gleichzeitig gilt das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung, was bedeutet, dass der Vermögensstock laufend angemessene Erträge zur Finanzierung von Fördermaßnahmen und zur Deckung der Verwaltungskosten ausschütten muss, wobei die Substanz des Vermögens nicht verzehrt werden darf. Beides kommt den Wünschen der Stiftung in jedem Fall entgegen.

Als Mitglied der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken ist die Braunschweiger Privatbank in ein als „leistungsstark" beschriebenes Netzwerk eingebunden und kann auf dessen Ressourcen zurückgreifen, ist weiter zu lesen. Man nehme insbesondere das Research der DZ Bank AG in Anspruch. Das makroökonomische Research wird von zehn Analysten, das Aktien- und Rohstoff-Research von 32 Aktien-Analysten und zwei

Rohstoff-Analysten sowie das Fixed-Income-Research von 41 spezialisierten Analysten abgedeckt. Neben der konzerneigenen Expertise werden auch externes Research anerkannter Brokerhäuser und Banken wie HSBC, JP Morgan, Vontobel, Kepler Cheuvreux, Bankhaus Lampe, IMUG-EIRIS, genutzt.

Ziel der Stiftung ist erfüllbar

Nach der ausführlichen Darstellung von Anlagepolitik und Anlagestruktur ist anhand einer beispielhaften Stiftungsplanung und Kapitalerhaltsrechnung zu sehen, dass – obgleich sie auf vereinfachenden Annahmen basiert – mit verwendbaren Erträgen von mindestens 100.000 Euro p.a. gerechnet werden kann.

Zudem sind eine Mittelzufuhr zur freien Rücklage sowie der Aufbau einer Umschichtungsrücklage möglich. Damit sei das Ziel der Stiftung, für Phasen einer negativen Entwicklung an den Kapitalmärkten über einen Ergebnispuffer zu verfügen, erfüllbar. Darüber hinaus könne auch das Stiftungskapital real erhalten werden. Gut!

Um das zu erreichen, müsse eine Verteilung des Vermögens auf 75 Prozent Aktien und 25 Prozent Anleihen vorgenommen werden. Die Renditeerwartung liegt dann bei 5,01 % und bei einem ordentlichen Ertrag von 3,51 % p.a. Allerdings ist die Risikoerwartung mit 14,86 % p.a. auch relativ hoch. Bei einem Verhältnis von Aktien zu Anleihen von 65 zu 35 sinken Rendite und Ertrag auf 4,58 bzw. 4,24 %, das Risiko auf 12,99 % p.a.

Mit einem Portfolio, das eine strategische Aktienquote von 75% aufweist, erklären uns die Autoren des Vorschlags, kann dem Risiko des Kapitalverzehrs aufgrund negativer Realzinsen im Bereich der Anleihen mit hoher Wahrscheinlichkeit wirksam begegnet werden. Der lange Anlagehorizont ermögliche es Schwankungen im Portfolio, verursacht durch den hohen Aktienanteil, durchzuhalten. Da durch die hohe Aktienquote die Volatilität deutlich ansteigt, werden bei Bedarf u.a. Absicherungs-ETFs eingesetzt, um die Abwärtsrisiken zu begrenzen. In einem folgenden Abschnitt werden die Gewinner und Verlierer der letzten Jahre sehr gut aufgelistet.

Konzentration auf Unternehmensanleihen

Der eigentliche Anlagevorschlag beginnt auf Seite 38. Im Anleihebereich konzentriert man sich auf Unternehmen. Genutzt werden sollen aktuell nur Einzelwerte. Bei entsprechenden Chancen am Kapitalmarkt würden allerdings auch selektiv aktive Fonds bzw. ETFs beigemischt.

Der Fokus liegt auf in Euro lautende Anleihen, obwohl strategisch Fremdwährungsanleihen ein Anlagethema bleiben. Aktuell werde allerdings keine Währung so attraktiv eingestuft, das nach Abzug von Quellensteuern ein passendes Rendite-Risiko-Profil verbleibt. Man konzentriert sich momentan ausschließlich auf Unternehmensanleihen, da nur noch diese Subanlageklasse einen einigermaßen attraktiven Renditeaufschlag gegenüber Staatsanleihen ausweisen. Sollten sich Opportunitäten ergeben, würde die Bank auch Schwellenländeranleihen beimischen, da diese im Durchschnitt weiterhin hohe Wachstumsraten und geringe Verschuldungskennziffern ausweisen.

Bei den Aktien will die Bank aufgrund Ihres Volumens ausschließlich einzelne dividendenstarke Titel nutzen, da im gegenwärtigen Marktumfeld eine im Vergleich zu Anleihen attraktive Dividendenrendite positiv bewertet werde. Bei der Aktienauswahl werden substanzstarke Aktien mit einem nachhaltigen Gewinn- und Dividendenwachstum selektiert.

Zur Vermeidung des Verlusts ausländischer Quellensteuer wird der Investitionsschwerpunkt auf europäische Einzelwerte aus Deutschland, Frankreich, Schweiz, Großbritannien und Niederlande gewählt. Weiterhin soll mit den USA auch eine internationale Region beigemischt werden.

Vergleichsmandate laufen gut

Anhand vergleichbarer Mandate macht die Bank die mögliche Wertentwicklung deutlich. Bei einer strategischen Allokation von 50 % Anleihen und 50 % Aktien sowie maximal 50 % Fremdwährungen ist demnach eine Renditeerwartung von 3,8 % bei einer Risikoerwartung von 10,31 % zu erkennen. Bei 100 % Aktien und maximal 70 % Fremdwährungen schlagen 6 % Renditeerwartung und 20,19 % Risikoerwartung zu Buche. Die annualisierte Wertentwicklung (brutto) beträgt hier in fünf Jahren 11,2 %, bei der Variante 50:50 5,6 %.

Preisangebot

Die All-in Fee beträgt laut Anlagevorschlag 30.000 Euro p.a. bzw. 0,75% inklusive gesetzlicher MwSt. bei einer Konto- und Depotführung in Deutschland. Die All-in Fee deckt die Vermögensverwaltungs-Vergütung, die Depotentgelte und die Wertpapierumsatz-Provisionen ab.

Hinzu kommen anfallende fremde Gebühren, Provisionen oder Kosten, wie Maklercourtage, Broker- und Abwicklungsgebühren oder Xetra-Kosten sowie Kosten aufgrund besonderer Auftragserteilung. Die All-in Fee wird bei der Buchungsstelle Deutschland auf das jeweils zum Monatsende verwaltete Vermögen berechnet und halbjährlich zum 30.6. und 31.12. eines jeden Jahres in Rechnung gestellt.

Als Buchungsstellen werden die Braunschweiger Privatbank oder die DZ Privatbank in der Niederlassung München, in Luxemburg oder der Schweiz angeboten. Sollte ausländische Quellensteuer anfallen, ist die Bank bei der Erstattung gerne behilflich, wie sie betont.

Bewertung

Der Anlagevorschlag ist eine Zusammenarbeit von Braunschweiger Privatbank und DZ Privatbank. Die Vorschlagstruktur orientiert sich an der Ausschreibung, was sehr gut ist. Die Zielrendite wird auf Basis der Ausschüttung, der Kosten und der Inflationsrate (1,74 %) ermittelt: Demnach sind 4,99 % vor Kosten notwendig. Die DZ mit der Braunschweiger Privatbank bleibt bei den Ausschüttungserfordernissen und ermittelt daraus die Aktienquote. Die kooperierenden Häuser halten 75 % Aktien für notwendig, um nach Kosten und Inflation die gewünschten Ausschüttungen realisieren zu können.

Völlig richtig ist der Hinweis, dass Ausschüttungen bei dieser hohen Quote nur mit hohen Risiken erreicht werden können.

Ausgezeichnet ausgestattetes Research

Ausführlich werden die Expertise und das Research der Bank vorgestellt. Allein 41 Analysten sind im Anleihebereich beschäftigt, ist zu erfahren, 32 im Aktienbereich und zwei im Rohstoffbereich. Da drei Varianten – 60, 65 und 75 Prozent Aktienquote – detailliert vorgestellt werden, wirkt die Präsentation etwas langatmig. Allerdings werden die Fragen allesamt beantwortet.

Da ein sehr großer Teil in Aktien investiert werden soll, hängt der Vorschlag stark von Konjunktur und Wirtschaft ab. Die Diversifikation ist im Vergleich zu anderen Häusern nicht so ausgeprägt.

Die Aufstellung der wesentlichen Gewinner und Verlierer ist dagegen ausführlich. Auch Ausschüttungsplanung und Kapitalerhaltungsrechnung erfüllen höchste Erwartungen und zeigen Stiftungskompetenz.

Stiftungsservices und Transparenz


Nachhaltigkeit wird groß geschrieben

Die Braunschweiger Privatbank ist eine Zweigniederlassung der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg. Gesellschafter der DZ PRIVATBANK S.A. sind die DZ BANK AG mit 90,65 % und die Deutsche Genossenschaftsbanken mit 9,35 %. Die Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg beschäftigt aktuell 857 Mitarbeiter, die DZ 1.060 Mitarbeiter in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz.

Das Kompetenzcenter Stiftungsmanagement der DZ ist dezentral aufgestellt und mit Stiftungsexperten an den Standorten Frankfurt und Hamburg vertreten. Die Spezialisten stehen gemeinsam mit qualifizierten Mitarbeitern in den deutschen Niederlassungen flexibel für eine Vor-Ort-Stiftungsberatung und -betreuung zur Verfügung.

Mehr als 500 Stiftungen in der Betreuung

2007 ist man bei der Braunschweiger Privatbank mit dem Stiftungsmanagement gestartet. Bereits seit Mitte der 90er Jahre berät das Private Banking der DZ stiftungsinteressierte Kunden und Unternehmen bei der Gründung und Umsetzung ihrer Stiftungsidee, vor etwa 18 Jahren kam das aktive Portfoliomanagement für Stiftungen dazu.

Seit 2007 bündelt die DZ ihre Stiftungskompetenz – Beratung bei Stiftungsgründung, laufende Stiftungsverwaltung und Vermögensmanagement für Stiftungen – in einem eigenen Kompetenzcenter für Stiftungsmanagement. Die Braunschweiger Privatbank zählt Stiftungen seit ihrer Gründung im Jahr 2013 zu Ihrer Kernzielgruppe.

400 Stiftungen mit einem Vermögen von 1,2 Milliarden Euro betreut die DZ, die Braunschweiger Privatbank 120 Stiftungen (darunter auch im Verein betreute Stiftungen) mit einem Volumen von 300 Millionen Euro. Zehn Mitarbeiter befassen sich vorwiegend mit Stiftungsthemen. Innerhalb der DZ sind es derzeit sieben Stiftungsexperten und Portfoliomanager mit Stiftungsexpertise, die über langjährige Erfahrung in den Bereichen Private Banking sowie Produkt- und Portfoliomanagement verfügen. Darüber hinaus stehen in den acht deutschen Niederlassungen der DZ weitere qualifizierte Ansprechpartner für Stiftungsthemen zur Verfügung. Dazu kommen drei Stiftungsexperten bei der Braunschweiger Privatbank.

Umfangreiches Dienstleistungsangebot

Stiftern und Stiftungen werden umfangreiche Dienstleistungen geboten. Sowohl im Vorfeld von Stiftungsgründungen, etwa bei der Ausarbeitung der Stiftungssatzung oder beim Anerkennungsverfahren durch die Behörden können sie mit Unterstützung rechnen. Auch bei laufendem Betrieb der Stiftung steht das Knowhow zur Verfügung, wie bei Änderungen im Stiftungs- und Steuerrecht, für Strategiegespräche, bei Hilfe im Fundraising oder bei der Koordinierung von Bankverbindungen. Bei Rechnungslegung, Jahresabschluss und Förderverwaltung können Stiftungen ebenfalls auf den Beistand der Bank zählen.

Die DZ ist Mit-Stifterin der Stiftung Aktive Bürgerschaft, dem Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit Sitz in Berlin, und engagiert sich in vielfältiger Weise für die Arbeit der Stiftung. Die Aktive Bürgerschaft ist eine gemeinnützige Stiftung, die bundesweit mehr als 350 Bürgerstiftungen bei Managementaufgaben, Projekten und Gewinnung von Mit- und Zustiftern unterstützt. Stiftungsinteressierte können sich bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft finanziell als Zustifter, auch mit einem eigenen Fonds oder mit einer Treuhandstiftung engagieren.

Mitarbeiter sind Unternehmen gegenüber loyal

Wissen wird gezielt in beiden Unternehmen gehalten und kultiviert. Dafür gibt es einen Katalog, der u.a. interne Schulungen, regelmäßige Fallbesprechungen und Best-Practice-Austausche, Hospitationen und Diskussionen im Rahmen von Projekten umfasst. Eine interne Bibliothek im Intranet dient zur Nachlese.

Im Rahmen der Personalentwicklung sorgen zielorientierte Mitarbeitergespräche sowie Maßnahmen im Rahmen von Fachlaufbahnen sowie damit verknüpfte Weiterbildungen für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Neue Mitarbeiter durchlaufen einen strukturierten Einarbeitungsprozess. Fachliche und gesetzliche Neuerungen werden permanent intern kommuniziert.

Die Mitarbeiter halten beiden Unternehmen lange die Treue. Die durchschnittliche Verweildauer in der DZ beträgt aktuell rund elf Jahre. Die betreffenden Mitarbeiter sind zudem unverändert in diesem Bereich tätig. Dies ermöglicht eine langjährig erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den betreuten Stiftungen. Seit Gründung der Braunschweiger Privatbank gibt es keine Veränderungen im Bereich der Stiftungsmitarbeiter.

Nachhaltige Kriterien zählen

Die Investition des Anlagevermögens erfolgt ausschließlich in Direktinvestments der Anlageklassen Anleihen und Aktien. In andere Finanzinstrumente wie Fonds, auch ETFs oder Zertifikate wird in der Regel nicht investiert. Der Grund: Sie entsprechen meist nicht zu 100 Prozent ethisch-nachhaltigen Kriterien.

Für die Auswahl der Einzeltitel wird auf ein spezielles, auf nachhaltige Anlagen ausgerichtetes Research des Unternehmens Vigeo Eiris und seiner weltweiten Netzwerkpartner als Datenbank zurückgegriffen. Dieses prüft und bewertet rund um den Globus etwa 4.000 börsennotierte Unternehmen unter sozialen, ökologischen und ethischen Gesichtspunkten.

Neben Nachhaltigkeitsbewertungen von Unternehmen werden auch Staatsanleihen, Pfandbriefemittenten, Hypothekenbanken und supranationale Organisationen beobachtet. Die Analyse erfolgt anhand von 250 detaillierten Untersuchungskriterien in den Bereichen Umwelt, Stakeholder-Beziehungen, Governance, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen im Unternehmen und in der Zuliefererkette sowie den harten Ausschlusskriterien wie Rüstung, Alkohol, Tabak oder Glücksspiel. Bei Verstößen gegen den Kriterienkatalog werden die betroffenen Titel ausgeschlossen.

 


Adresse und Ansprechpartner

Braunschweiger Privatbank, Zweigniederlassung der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg, Willy-Brandt-Platz 19, 38102 Braunschweig
Stefan Riecher, Direktor der Braunschweiger Privatbank, wird als Ansprechpartner für Stiftungen genannt. Er ist telefonisch unter +49 531 809130-1339 oder -81339 zu erreichen oder per Mail unter stefan.riecher(at)bs-privatbank.de 

 

Mehr aus Rating

Mehr erfahren zum Rating Stiftungsmanager 2018

Fazit

Sowohl Herangehen als auch Umsetzung zeigen, dass sich die Braunschweiger Privatbank in Kooperation mit der DZ Privatbank hervorragend in Stiftungsfragen auskennt und dies auch in einem entsprechenden Anlagevorschlag umsetzen kann. Außer, dass die Präsentation an einigen Stellen zum Teil langatmig wirkt und bei der Diversifikation ein wenig hinter anderen Anbietern hinterherhinkt, ist nichts Gravierendes auszusetzen. Alle Fragen – auch jene, die zur weiteren Transparenz beitragen – werden überzeugend beantwortet. Mit anderen Worten: Saubere Arbeit. Das Serviceangebot kann sich ebenfalls sehen lassen. In der Summe haben die beiden Häuser ein sehr gutes Bewerbungsschreiben mit wenigen offenen Fragen abgeliefert, was ihnen eine Einladung zum Beauty Contest sichert.

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