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Hauck & Aufhäuser, Stiftungsmanagement 2019: Qualifikation

Kaum Schwächen, solide Handwerksarbeit

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers hat es in die Endauswahl geschafft.
Hauck & Aufhäuser macht vieles richtig und liefert in der Summe eine solide Präsentation ab. Zwar bleiben einige Aspekte des Anlagevorschlags etwas verklausuliert, aber mit ihrer seriösen Attitüde kann sich das Haus im vorderen Mittelfeld platzieren – und hat für die Zukunft durchaus noch Potential nach oben.

Die Bank versteht, auf was es dem Kunden ankommt. Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA erfasst die Wünsche und Zielsetzungen der Kreuzberger Kinderstiftung korrekt. Mithilfe von Renditeerwartungen leitet das Haus eine schlüssige Vermögensstruktur ab. Die Bank kommt zu dem Ergebnis, dass mit einer 60%-igen Aktienquote der Maximalverlust von -25% überschritten würde. Entsprechend wird die Aktienquote auf 46% verringert, 44% sollen in Renten investiert werden und weitere 10% in Mikrofinanz.
Mit dieser Struktur erwartet Hauck & Aufhäuser eine jährliche Rendite von 4,0%, der maximale Verlust – zurückgerechnet bis ins Jahr 1990 – beträgt -16,2% und liegt damit deutlich oberhalb der vom Kunden maximal vertretbaren Verlustgrenze von 25%. Leider enthält der Anlagevorschlag, der mit 65 Seiten sehr voluminös daherkommt, keine klare Trennung zwischen Liquiditätsbaustein und langfristiger Vermögensanlage. Das sorgt zum einen für Intransparenz; die gemeinnützige AG denkt hier eher in Bausteinen. Zum anderen ist dies i. d. R. auch bezüglich der Kosten ein nachteiliger Vorschlag.

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