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Kathrein Privatbank | TOPs 2016 - Beratungsgespräch

Gutes Bild mit kleinen Flecken

Grün für eine gute Beraterleistung.
Dass die Kathrein Privatbank Wien nur große Vermögen verwalten will und dies auch in der Öffentlichkeit so kommuniziert, wollen wir nicht werten. Fakt ist, dass wir mit unserer Anlagesumme von 500.000 Euro trotzdem gut und individuell beraten werden.
Da wir mit unserer Hausbank in den letzten Jahren negative Erfahrungen gemacht haben und uns schlecht beraten fühlen, wenden wir uns an eine österreichische Privatbank. Wir sind daher zwar generell offen für fast alle Anlageformen, aber wir wollen rechtzeitig informiert werden, falls etwas schief läuft oder Entscheidungen verlangt. Der Name dieser Bank rührt von ihrem Gründer her. Anfang 1924 wird sie unter dem Namen „Bankkommanditgesellschaft Kathrein & Co“ von Karl Kathrein gegründet. Lange Zeit ist sie eine kleine, fast unbedeutende Bank mit überschaubarem Geschäftsvolumen. Ihren heutigen Namen bekommt sie 2011, ihre Hauptgeschäftsfelder sind die Vermögensverwaltung für Unternehmerfamilien sowie der Aufbau und die Betreuung von Privatstiftungen. Seit 1987 ist die Raiffeisen Bank hundertprozentige Eigentümerin der Kathrein Privatbank. Heute zählt sie sich zu den führenden Privat Banking-Instituten Österreichs. Eine bemerkenswerte Besonderheit ist der Vorstandsvorsitz, den seit 2013 Susanne Höllinger innehat – eine der ganz wenigen Frauen, die es bis an die Spitze eines solchen Finanzinstituts geschafft haben. Schon aus diesem Grund sind wir gespannt auf unsere Begegnung mit dem Haus. 3,56 Milliarden Euro an Vermögen betreut die Kathrein Bank Ende vergangenen Jahres, mit institutionellen Kunden gut 4,22 Milliarden. Netto kommen 2014 gut 85 Millionen hinzu. Ein Aufwärtstrend ist allerdings nicht ersichtlich, da Ende 2012 schon mal 4,7 Milliarden Euro zu Buche stehen, Ende 2013 sind es knapp 4,4. Allerdings geht die Kundenzahl nach oben, woraus man schlussfolgern kann, dass die durchschnittlichen Anlagebeträge gesunken sein müssen. Ende 2014 haben 975 Kunden ihr Vermögen oder ein Teil davon der Privatbank in Wien anvertraut. Die Bank ist vor allem national aufgestellt, 60 Prozent der Kunden kommen aus Österreich. Daneben will man vor allem das deutschsprachige Europa sowie alle Staaten erreichen, in denen die Mutter Raiffeisen Bank International AG tätig ist. Über die Internetseiten der Bank erfahren wir, dass die Bank eigentlich für die Betreuung großer Vermögen ab eine Million Euro ausgelegt ist. Upps, jetzt sind wir etwas verunsichert, ob wir mit unseren 500.000 Euro hier überhaupt an der richtigen Stelle sind. Die Einstiegsgrenze für „Private Banking-Kunden mit Potential“ liegt allerdings bei 500.000, so dass wir doch ins Schema zu passen scheinen. Nun, wir werden sehen, wie unser Potential eingeschätzt wird.
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