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Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb)

Ausstieg des Bundes sorgt für Kursrutsch

Der Bund verkauft seine Anteile, die er an der Deutschen Pfandbriefbank AG hält. Es gibt aber bereits Käufer für die frei gewordenen Aktien, die die Perspektiven aus dieser Entwicklung sehen.

Der Kurs der Deutschen Pfandbriefbank AG (pbb) fiel deutlich zurück. Am Mittwoch verlor das Papier im Xetra-Handel mehr als fünf Prozent an Wert. Der Grund für den Kursrutsch: Der Bund, der über HRE Hypo Real Estate Holding AG bislang 20% an dem Immobilienfinanzierer hielt, steigt bei der pbb aus und verkaufte binnen weniger Stunden 22 Mio. Aktien bei großen institutionellen Investoren. Durch den Verkauf sinkt der Anteil des Bundes von 20 auf nur noch 3,5%. Diese Restanteile dürfen frühestens in sechs Monaten veräußert werden.

Wir hatten Ihnen die Aktie schon vorgestellt (vgl. FK vom 24.08.17). Der Norwegische Pensionsfonds, der schon Anteile an pbb hält, war auch einer der aktuellen Käufer. Der Anteil der Stimmrechte steigt von 2,86 auf 3,04%. Sechs Millionen Aktien (Stimmrechtsanteil 4,5 %) hat ein bislang nicht näher genannter „langfristig orientierter deutscher Institutioneller" erworben. Die nächsten Stimmrechtsmitteilungen werden wohl darüber Aufschluss geben. Der Paketverkauf wurde zu 12,95 Euro abgewickelt. Zum Xetra-Handelsschluss fiel die pbb-Aktie noch unter den Platzierungspreis – nachbörslich erholte sich der Titel aber schon wieder leicht.

Fazit: Langfristig orientierte Anleger nutzen den Rücksetzer und greifen bei der pbb-Aktie zu. Sie ist im europäischen Branchenvergleich weiter deutlich unterbewertet. Die Dividendenrendite von über 8% (inkl. Sonderdiv.) ist auch attratkiv.

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