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Vorstand und Aufsichtsrat kaufen kräftig ein

BASF entwickelt eine Wasserstoff-Perspektive

© BASF SE 2023
Der Chemiekonzern BASF scheint vielen Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat viel zu preiswert zu sein. Denn etliche Führungskräfte haben in relevantem Umfang Aktien gekauft. Angesichts der fundamentalen Bewertung und der neuen Wasserstoff-Perspektive ist das für FUCHS-Kapital nachvollziehbar.

Rege Kauf-Aktivitäten von Insidern gab es im Mai bei BASF. Sieben Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats orderten Aktien des Chemie-Riesen im Wert von rund 386.000 Euro. Bereits Ende Februar hatten drei Manager ihre Aktienbestände aufgestockt und BASF-Aktien im Wert von rund 300.000 Euro geordert. Das waren immerhin die ersten Insider-Deals bei BASF seit mehr als einem Jahr. 

BASF zählt zu den weltweit führenden Chemiekonzernen. Das Unternehmen verfügt über eines der umfangreichsten Produktportfolios im Bereich der Industriechemikalien und bedient weltweit die Automobil-, Elektro-, Chemie- und Bauindustrie sowie die Agrar- und Pharmabranche und die Öl- und Gasförderindustrie. BASF entwickelt und produziert Haupt- und Vorprodukte wie hochveredelte Chemikalien, technische Kunststoffe und Veredelungsprodukte sowie Pflanzenschutzmittel, Öle und Gase. Breit aufgestellt finden die Präparate Verwendung bei der Herstellung von Farben und Lacken, Papierprodukten, Hygieneartikeln, Kraft-, Kunst- und Schmierstoffen, Pestiziden, bei der Wasseraufbereitung und einer Vielzahl anderer Anwendungsgebiete. 

BASF setzt auf Wasserstoff

Jetzt verstärkt der Chemiekonzern seine Aktivitäten im perspektivisch interessanten Brennstoffzellen-Geschäft. Vor wenigen Tagen meldete die BASF-Tochter Environmental Catalyst and Metal Solutions und Advent Technologies Holdings eine neue Vereinbarung zum Aufbau einer vollständigen Lieferkette für Brennstoffzellenkomponenten. Zudem wurden Gespräche über eine Ausweitung der Partnerschaft für die Wasserelektrolyse aufgenommen. Das Projekt „Green HiPro“ von Advent umfasst die Entwicklung, das Design und die Herstellung von HT-PEM-Brennstoffzellen und Elektrolyseuren und fördert die Entwicklung und den Einsatz von Wasserstofftechnologien.

Aus fundamentaler Sicht ist BASF mit einem KGV um 9 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,39 günstig bewertet. Langfrist-Anleger können sich zudem über eine attraktive Dividendenrendite freuen. Für 2022 wurden 3,40 Euro Dividende je Aktie ausgeschüttet. Die aktuelle Dividendenrendite liegt damit über sieben Prozent.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 62,60 EUR; Stopp-Loss unter 43,50 EUR
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