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Aixtron SE

Lasertechnologie und Digitales für Smartphones & Co.

Die Aktien von Technologie-Unternehmen versprechenn immer wieder satte Renditen. Diesem Trend scheint auch Aixtron zu folgen. Kräftige Gewinnmitnahmen setzten dem Konzern jedoch jüngst zu.

Die Aktie des Maschinenbauers Aixtron SE führt die Liste potentieller Short-Squeeze-Kandidaten an. Rund 12,5% aller Aktien sind bei Aixtron leerverkauft – und die Quote ist seit einigen Monaten konstant. Angesichts der dynamischen Aufwärtsbewegung der Aktie ist dies beachtenswert. Denn der Aixtron-Kurs hat sich von rund 5,00 Euro bis in der Spitze fast 20,00 Euro etwa vervierfacht.

Die hohe Shortquote bereitet den Boden künftiger Kurssteigerungen. Zudem dürfte sie Kursverluste in Grenzen halten. Den wirtschaftlichen Turnaround hat der Spezialmaschinenbauer im vergangenen Jahr ohnehin geschafft. Nach einem gescheiterten Übernahmeversuch der chinesischen Fujian Grand Chip Investment (GCI) hat sich das Unternehmen aus eigener Kraft aus der Misere befreit.

Neuausrichtung auf Zukunftstechnologien

Beim geschäftlichen Turnaround hat ein drastischer Strategieschwenk geholfen. Das Geschäft zur Fertigung von Speicherchips hatte Aixtron im vergangenen Jahr verkauft. Für die OLED-Sparte sucht der Konzern seit geraumer Zeit nach Partnern. Der Spezialanlagenbauer profitiert von wachstumsstarken Zukunftstrends wie der Elektromobilität, dem autonomen Fahren und technisch immer ausgereifterer Mobilgeräte: Ob Umfeldabtastung durch Pkw oder Gesichtserkennung durch Smartphones – die Lasertechnologie dafür, liefern die Maschinen von Aixtron.

Die Erfolge dieser Ausrichtung machen sich nun in der Geschäftsentwicklung bemerkbar. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 16% auf 62,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 7,9 Mio. Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein operativer Verlust von 12,7 Mio. Euro verkraftet werden musste. Auch die prall gefüllten Orderbücher sorgen für weiteren Rückenwind (Auftragseingang +27% auf 78,6 Mio Euro). Damit war dieses Quartal (Q1/18) das stärkste Auftaktquartal seit 2011.

Nach Bekanntgabe der guten Zahlen haben Anleger Kasse gemacht. Gut zwanzig Prozent hat der Maschinenbauer seit der Zahlenvorlage verloren. Angesichts des enormen Kursaufschwungs 2017 ist der jüngste Rückgang der ohnehin hoch volatilen Aktie eine gute Einstiegschance.

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Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2017):* 230,40 Mio.

 

Gewinn je Aktie (2017)*: 0,0579

Marktkapitalisierung*: 1,46 Mrd.

KGV (2019e): 62,9

Div.-Rendite: keine

* in EUR

 

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 15,50 Euro, Stop-Loss unter 10,60 EUR (Schlusskurs)

Kurschance: 21% | Verlustrisiko: 17%

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