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Wirtschaftswachstum bleibt hinter den Erwartungen zurück

Wachstumssorgen auf den Philippinen

Hafen von Manila. © Joseph Oropel / stock.adobe.com
Das Wirtschaftswachstum der Philippinen enttäuscht im 2. Quartal. Auch wenn es mit 4,3% weit über dem deutschen Niveau liegt, haben sich die Märkte ein noch besseres Ergebnis versprochen. Sollten Anleger den asiatischen Inselstaat nun besser meiden?
Das Wirtschaftswachstum der Philippinen lag im 2. Quartal nur bei 4,3%. Das sind zwar Werte, von denen Deutschland nur träumen kann. Marktteilnehmer hatten allerdings mit 6,0% gerechnet. 

Dass die Notenbank in der kommenden Woche (17.08.) ihre Zinsen senkt, ist unwahrscheinlich. Zwar ist die Inflationsrate im Juli auf 4,7% gesunken. Die Kerninflation ist mit 6,7% aber hoch und schürt Befürchtungen, dass der Inflationsrückgang nachlassen könnte. Darum wird die geldpolitische Wende wie auch in Indien wohl noch hinausgezögert. Angesichts des für die Philippinen dünnen Wachstums dürfte der Euro seine moderate Klettertour noch weiter fortsetzen. Wir erwarten einen Anstieg in Richtung 64 EUR|PHP. 

Philippinischer Aktienmarkt nicht zu hoch bewertet

FUCHS-Devisen sehen in den Philippinen gute Möglichkeiten, um ein internationales Depot noch breiter zu diversifizieren. Denn auch wenn das Wirtschaftswachstum unter den Erwartungen blieb, ist es nach wie vor hoch. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) philippinischer Aktien liegt bei moderaten 14,2. Vor einem Jahr waren es noch 17,1. Zugang zum philippinischen Aktienmarkt erhalten Anleger am einfachsten über einen ETF (ISIN: LU 059 221 540 3).

Fazit: Wir orientieren uns am Börsenspruch "buy on bad news" und würden eine kleine Philippinen-Spekulation wagen.
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