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Im Fokus: Insiderkäufe

Wenn das Management eigene Aktien zukauft

Wer weiß besser als ein Vorstandsmitglied, was im Unternehmen abgeht? Copyright: Pixabay
Wenn Firmeninsider Aktien des „eigenen" Unternehmens kaufen oder verkaufen, sollten Privatanleger näher hinsehen. Denn wer kennt das Unternehmen besser als Vorstände, Aufsichtsratsmitglieder oder andere ranghohe Manager? Diese sogenannten Directors' Dealings liefern wertvolle Hinweise für den Anleger. Wir stellen die aktuell interessantesten vor.

Niemand kennt ein Unternehmen besser als das Top-Management. Deshalb sollten Anleger genau hinschauen, wenn Firmeninsider Aktien des „eigenen" Unternehmens kaufen oder verkaufen. Diese „Directors' Dealings" liefern wertvolle Hinweise, ob eine dem Unternehmen nahestehende Person den aktuellen Börsenwert für zu hoch oder zu niedrig ansieht. Findige Anleger können solche Informationen für ihre eigene Anlagestrategie nutzen.

Denn diese Directors'Dealings müssen innerhalb von drei Kalendertagen veröffentlicht und an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemeldet werden. Besonders interessant ist es natürlich, wenn sich solche Transaktionen häufen oder in außergewöhnlichem Umfang abgewickelt werden. Auch sind Insider-Trades im Zusammenhang mit Quartals- oder Jahresmeldungen interessant.

Zwar sind Firmeninsider während eines geschlossenen Zeitraums von 30 Kalendertagen vor Ankündigung eines Geschäftsberichts rechtlich verpflichtet die „Füsse still" zu halten, nach Bekanntgabe der Zahlen können sie jedoch wieder aktiv werden. Wir stellen Ihnen die aus unserer Sicht interessantesten aktuellen Deals vor.

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