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Deutsche Bildung Studienfonds Anleihe

Studierende sind in der Regel besonders davon gefährdet in eine finanzielle Schieflage zu rutschen. Denjenigen die sich nicht durch Eltern oder Bafög finanzieren können, bietet die Deutsche Bildung ein Studiendarlehen an. Anleger können sich an diesem Modell beteiligen.

Anleger, die auf feste und regelmäßige Ertragsausschüttungen Wert legen, finden derzeit kaum gute Investmentprodukte. Zwar bieten Aktien verglichen mit Festzinsanlagen vergleichsweise hohe Dividendenrenditen. Viele Aktien sind inzwischen aber schon relativ teuer. Kursrücksetzer können eine stattliche Dividendenrendite schnell dahinschmelzen lassen. Der Immobilienmarkt ist ebenfalls in einigen Bereichen heiß gelaufen.

Ein alternatives und interessantes Investments hat die Deutsche Bildung AG im Angebot. Sie besetzt eine attraktive Nische und bietet bereits seit 2007 die Möglichkeit in Studentendarlehen zu investieren. Seit 2016 ist das Investment in Bildung auch Privatanlegern möglich. Bis zum 13.06.2018 kann nun die zweite Tranche der bereits börsennotierten Anleihe gezeichnet werden.

Die Idee hinter dem Produkt ist simpel und plausibel. Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt stetig. Im Wintersemester 2017/18 waren rund 2,85 Mio. Menschen an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Laut der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) wenden unverheiratete Studenten mit eigenem Haushalt durchschnittlich 918 Euro pro Monat für ihr Studium auf. Den Großteil finanzieren Eltern und Verwandte. Etwa jeder vierte Studierende erhält Bafög, selten jedoch den Höchstsatz. Deshalb jobben viele Studenten nebenbei.

Studenten besonders von finanziellen Schieflagen gefährdet

Viele Studenten haben mindestens phasenweise Finanzierungsprobleme. Besonders in der Abschlussphase des Studiums oder beim Auslandsstudium steigt der Finanzierungsbedarf spürbar an. Auch die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Universitätsstädten können Finanzierungsprobleme verschärfen.

Der Deutsche Bildung Studienfonds (aktuell: Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG) hilft, solche Finanzierungsenpässe zu überbrücken. Er schließt die Finanzierungslücke und begleitet angehende Akademiker darüber hinaus mit Beratungsangeboten und hochwertigen Trainings zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen auf dem Weg in das Berufsleben.

Nicht jeder erhält ein Darlehen

Der Fonds wählt in einem Auswahlverfahren sorgfältig aus, wen er finanziert. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit vom Beginn der Studienfinanzierung bis zum Ende der Rückzahlung beträgt acht Jahre. Die Studierenden zahlen an den Fonds einen bereits bei Vertragsbeginn festgelegten Anteil des künftigen Bruttoeinkommens über eine fest vereinbarte Dauer zurück. Im Gegensatz zu klassischen Finanzierungen sind hier die Rückzahlungsraten nicht starr, so dass auch bei anfänglich niedrigem Einkommen eine überproportional hohe Belastung ausgeschlossen wird. Für Spitzeneinkommen wird eine Obergrenze (Cap) vereinbart.

Die Gelder für die Studentenkredite werden von Anlegern zur Verfügung gestellt. Diese können indirekt über eine Anleihe (Mindestanlage: 5.000 Euro) oder direkt mittels Kommanditanteilen (Mindestanlage: 200.000 Euro, für institutionelle Investoren interessant) eingezahlt werden. Die börsennotierte Anleihe läuft bis zum 13.06.2027 und ist mit einem jährlich festen Zinskupon in Höhe von 4,00% ausgestattet. Das festverzinsliche Wertpapier hat ein Gesamtvolumen von bis zu 10 Mio. Euro. Die erste Tranche (5 Mio.) wurde im Juli vergangenen Jahres platziert. Die zweite Tranche (5 Mio.) kann bis zum 13.06.2018 via Zeichnungsschein direkt über die Deutsche Bildung (www.deutsche-bildung-invest.de) geordert werden. Der Emissionspreis der zweiten Tranche entspricht dem Börsenschlusskurs am 13.06.2018. Gemessen am aktuellen Börsenkurs errechnet sich eine attraktive Ablaufrendite von mehr als 3,5% p.a.

Die Deutsche Bildung verweist auf einen erfolgreichen elfjährigen Trackrekord in der Studienfinanzierung. Insgesamt wurden bereits mehr als 3.400 Studierende finanziert und beraten. Knapp 550 von ihnen haben ihr Darlehen bereits vollständig zurückgezahlt. Die Ausfallquote ist mit aktuell 0,5% äußerst gering.

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Deutsche Bildung Studienfonds Anleihe (2017/2027)

 

Zeichnungsfrist zweite Tranche: bis zum 13.06.2018 via Zeichnungsschein direkt über die Deutsche Bildung

Stärken-Schwächen-Profil

  • + attraktiver Zinskupon

FUCHS-Bewertung 4/5

Bewertungsfazit: Mit der Deutsche Bildung Studienfonds Anleihe können Anleger ihr Portfolio um die Asset Klasse „Bildung“ diversifizieren. Der Zinskupon ist im derzeitigen Marktumfeld attraktiv. Durch die börsentägliche Verfügbarkeit kann die Anleihe im Zweifelsfall schnell zu Geld gemacht werden. Der bisherige Track-Rekord ist positiv. Dennoch bleibt das Emittentenrisiko. Zeichnungswillige Anleger limitieren ihren Auftrag in der Nähe des aktuellen Börsenkurses.

Produktcharakteristika

Ausgabetag: 14.06.2018 (voraussichtlich)

  • + tägliche Verfügbarkeit durch Börsenhandel

Mindestzeichnung: 5.000 Euro

  • + Emittent verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Bildungsfinanzierung

Stückelung: 1.000 Euro

  • + Ausfallrisiko der Darlehensnehmer ist mit aktuell 0,5 % sehr gering

Anlagestrategie: Investment in Studierenden-Darlehen

  • - kein Rating der Anleihe

Zinskupon: 4,00 Prozent p.a.

  • - Emittentenrisiko

Fazit: Die Deutsche Bildung Studienfonds Anleihe (2017/2027) eignet sich für langfristige Anleger, die eine festverzinsliche Anlage mit einer attraktiven Rendite suchen. Eine Korrelation zu anderen Anlageklassen (Aktien, Bonds, Immobilien, etc.) ist kaum gegeben (hohe Diversifikation).

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