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Historische Automobile

Der Trend geht zu preiswert

Die Seitwärtsbewegung des Marktes setzt sich fort, ebenso wie der Trend zu jüngeren Wagen. Deren Preise liegen deutlich unter dem Niveau von millionenschweren Autos wie dem Aston Martin DBR1.
Der generelle Trend hin zu jüngeren und preiswerteren Autos hält an. Rund 1.000 Autos wurden von sechs Auktionshäusern rund um den Golfplatz von Pebble Beach zum Aufruf gebracht und viele auch verkauft – längst nicht alle. Einer von 12 originalen Jaguar E Type Lightweight erreichte ein Höchstgebot von 8,8 Mio Euro – das war dem Verkäufer zu wenig. In den Aftersales konnte er für 8 Mio. verkauft werden. Die Straßenversion des Le Mans Siegers McLaren F1 mit BMW 12 Zylinder Motor brachte in Pebble Beach über 15 Mio. Dollar, mehr als ein Ferrari 275 GTB/C (14,5) und der Porsche 917 k (14,08 Mio.). Generell waren auch preiswertere Wagen bis 500.000 Dollar gesucht, wie etwa ein Jaguar XJ 220, der nun rund 380.000 Dollar brachte. Um einen neuen Superlativ zu erfinden, erklärte man den Aston Martin DBR1 zum teuersten britischen Wagen schlechthin. Das Auto wurde von RMSothebys bei der Auktionswoche immerhin für 22,5 Mio. Euro versteigert. Jedoch hatte es in den Vorjahren bereits Ergebnisse von bis zu 40 Mio. Dollar gegeben.

Nur leichte Marktveränderungen

Der Markt ist weiter ein Käufermarkt. Die Preise bewegen sich seitwärts. Das zeigt auch der HAGI TOP Index der Historic Automobile Group International (HAGI). Er misst 50 klassische Autos. Im Vergleich zum Vormonat legte er immerhin um ein Prozent zu. Im Vergleich zum Jahresanfang steht aber noch ein Minus von 3,25%. Gegenläufig war die Entwicklung beim Mercedes Benz Classic Index by HAGI, der seit Jahresanfang um 6,05% zulegte und im Vergleich zum Vormonat um 2,19% verlor.

Fazit: Die Marktsignale zeigen eine Seitwärtsbewegung und eine nur leichte Marktveränderung an. 

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