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Solides Immobilieninvestment

Immobilien sind eine willkommene Möglichkeit zur Diversifikation im Portfolio. Copyright: Pixabay
Wer das Geld nicht hat oder die Kapitalbindung bei einer Immobilien-Direktinvestition scheut, ist mit einem offenen Immobilienfonds gut aufgehoben. Sofern das Fondsmanagement sein Geschäft versteht. Wir werfen einen Blick auf den Dinosaurier unter den offenen Immobilienfonds.

Immobilien gehören als Assetklasse zur Diversifikation und als aktienmarktunabhängige Renditequelle in beinahe jedes Anlageportfolio. Denn einerseits schwanken Immobilienpreise bei weitem nicht so stark, wie die Kurse von Dividendentiteln. Und andererseits lassen sich, und das nicht erst in Zeiten dauerhaft niedriger Kredit- und Anlagezinsen, mit Immobilien regelmäßige und stabile Erträge erwirtschaften. 

Doch direkt in Immobilien zu investieren, ist für die meisten Anleger kaum möglich bzw. bringt diverse Nachteile mit sich. Der Kauf einer Immobilie bindet in der Regel sehr viel Kapital. Eine gesunde Risikostreuung des Portfolios ist allein aus diesem Grund kaum möglich. Es sei denn, Anleger verfügen über mehrere Millionen Euro. 

Immobilien-Direktinvestments mit langer Kapitalbindung 

Auch bindet sich ein Anleger zumeist zeitlich sehr lange an ein Immobilieninvestment. Während Aktien und Anleihen täglich ge- und wieder verkauft werden können, ist der Ein- und Ausstieg bei Immobilieninvestments mit vergleichsweise viel Aufwand und zudem hohen Kosten verbunden. Hier reagieren Anleger in der Regel nicht mit entsprechenden Aktionen, nur weil sich Marktverhältnisse kurz- oder mittelfristig verändern. Auch erfordern Immobilienanlagen deutlich mehr laufenden Verwaltungsaufwand.

Mit offenen Immobilienfonds lassen sich die Nachteile von Immobilieninvestments vermeiden. Und dennoch muss der Anleger nicht auf die grundsätzlichen Vorteile (regelmäßige Einnahmen, Wertstabilität, Chancen auf Preissteigerungen) verzichten. Hier beteiligen sich Anleger an einem in der Regel breit gestreuten Immobilienportfolio. Sie haben keinerlei administrativen Aufwand und kommen zudem deutlich schneller und in der Regel auch kosteneffizienter wieder an ihr Geld, sollten sie ihr Investment irgendwann auflösen wollen. 

DWS-Fonds investiert weltweit

Beinahe schon ein Dinosaurier unter den offenen Immobilienfonds ist der vor zwanzig Jahren aufgelegte grundbesitz global. Der renditeorientierte Immobilienfonds der Deutsche Bank-Tochter DWS investiert in Immobilien weltweit, insbesondere on Nordamerika, der Asien/pazifik-Region sowie selektiv in Zentraleuropa. 

Die Auswahl der Immobilien erfolgt nach nachhaltiger Ertragskraft. Die Fondsmanager diversifizieren das Portfolio nach Lage, Größe, Investitionsvolumen, Nutzung und Mieterstruktur. 

Langfristig Mieter gebunden

Im Fokus stehen zahlreiche gewerblich genutzte Qualitätsimmobilien auf der ganzen Welt. So sind neben Büroimmobilien auch Hotels, Wohngebäude und Lager im Portfolio des Fonds vertreten. 

Die Objekte zeichnen sich in der Regel durch langfristig angelegte Mietverträge aus. Bonitätsstarke Mieter sorgen für zuverlässige Mieteinnahmen. Da die Fondsmanager der Deutsche Asset Management zudem international und somit auch direkt vor Ort vertreten sind, können Anleger von den Vorteilen eines lokalen und professionellen Immobilen-Managements profitieren. Die laufenden Mieteinnahmen bilden die Basis für regelmäßige Ertragsausschüttungen.  Zusätzlich besteht durch das Ausnutzen von Marktentwicklungen in den jeweiligen Regionen eine zusätzliche Renditechance für den Anleger. 

3,4% jährlicher Wertzuwachs 

Seit seiner Auflage im Juli 2000 ist der Nettoinventarwert des grundbesitz global um rund 95%  gestiegen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von gut 3,4%.

Aktuell befinden sich im Immobilienportfolio des grundbesitz global insgesamt 43 Objekte weltweit. Diese verteilen sich auf Nordamerika (7 Objekte), Europa (26 Immobilien) und die Asien/Pazifik-Region (10 Objekte). Hinsichtlich der Nutzungsart entfällt der Löwenanteil des Fondsvolumens (ca. 61,2 Prozent) auf Büro- & Praxisimmobilien. Rund ein Fünftel steckt in Objekten die vom Groß- und Einzelhandel genutzt werden, gut 7 Prozent sind Lager- und Logistikobjekte, der Rest verteilt sich auf Wohnimmobilien, Hotels, Parkhäuser, etc.

Corona-Crash gut verkraftet

Den Corona-Crash hat der grundbesitz global gut weggesteckt. Nach einem kurzen Rücksetzer im März notieren die Anteilsscheine des international tätigen Immobilienfonds inzwischen wieder auf Allzeithoch.

Fondsanteile des grundbesitz global können zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von 5,00%  börsentäglich direkt über die KVG erworben werden. Deutlich günstiger ist der Kauf über die Börse. Hier beträgt der Spread (Differenz zwischen Kauf und Verkauf) nur rund 0,80%. Die laufenden Kosten (TER) summieren sich auf 1,03%  jährlich. Erträge des Fonds werden einmal im Kalenderjahr an die Anteilsinhaber ausgeschüttet.

Fazit: Der grundbesitz global eignet sich als Basisinvestment für konservative Anleger, die ihr Portfolio langfristig mit internationalen Immobilien diversifizieren möchten.
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