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Historische Autos

Neue Marken im Fokus der Käufer

Der Markt für klassische Automobile ist derzeit ruhig. Im Vergleich zum Vorjahr fällt der HAGI-TOPIndex der Historic Automobile Group International um 1,5% zurück.

Der Markt für klassische Automobile ist derzeit ruhig. Im Vergleich zum Vorjahr fällt der HAGI-TOPIndex der Historic Automobile Group International um 1,5% zurück. Hinzu kommt: Die Umsätze insbesondere in der Auktionswoche in Scottsdale waren fast schon enttäuschend. Es gibt derzeit kaum Nachfrage.

Die Luft für weitere Preissteigerungen wird merklich dünner. Nur sehr gute Autos, in originalem oder perfekt restauriertem Zustand mit einer nachvollziehbaren Historie und möglicherweise Rennsiegen erzielen noch hohe Preise. Trittbrettfahrer mit weniger exzellenten Fahrzeuge bleiben immer häufiger auf ihren Wagen sitzen. Sie haben keinen Einfluss mehr auf die Preisentwicklung.

Die demographische Veränderung der Marktstruktur

Die demographische Veränderung der Marktstruktur (FB vom 20.11.) beschleunigt sich. Die Käufer sind immer seltener von den Flügeltürern, Ferrari 250 und frühen Porsche Modellen fasziniert. Zudem sind für solche Wagen auch oft Millionenbeträge fällig. Auch die Vorkriegscabrios und Roadster etwa von Mercedes, aber auch legendäre französische Marken, sind längst keine Selbstgänger mehr. Es gibt immer weniger Käufer, die in dieses Segement investieren wollen.

Stattdessen drängen die Traumwagen aus den siebziger bis neunziger Jahren in die erste Reihe. Ob Audi Quattro, BMW M1 oder Mercedes SLS – hier ist faszinierende Technik obendrein (noch) preiswerter zu haben. Ein sechsstelliger Betrag kann schon zu einer Ikone der Zukunft verhelfen. Die Vorreiter dieser Entwicklung, etwa die Porsche 964 und 993 können an dieser Entwicklung allerdings nicht so gut partizipieren wie der Mercedes SL (R107).

Audi und BWM

Besonders interessant für wertorientierte Sammler könnten die Marken Audi und BMW sein. Letztere bietet etwa mit den CS, CSi und CSL Modellen (E9) eine veritable Alternative zu den 911ern der vergleichen Periode. Insbesondere die Leichtbau-CSL können schon Preise jenseits der halben Million Euro erreichen.

Spannend ist auch die Entwicklung der Siebener BMW der zweiten Generation, deren elegante Karosse noch aus der Feder des legendären Claus Luthe stammt. Die Wagen verschwinden von den Kiesplätzen und erreichen bei geringer Laufleistung und gutem Zustand Preise von bis zu 30.000 Euro. Das Ende der Fahnenstange ist für diese Wagen noch nicht erreicht.

Fazit: Die Nachfrage verschiebt sich weiter zu den jüngeren Modellen. Daneben profitieren die Marken Audi und BMW vom Interesse jüngerer Käufer.

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