Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1935
Bei ausländischen Autos zählt nicht der Listenpreis

Echter Inlandspreis ist zu versteuern

Auf ausländische Autos sind bei Privatnutzung zwar auch 1% des Neupreises im Monat zu versteuern. Es gilt aber nicht wie bei inländischen Fahrzeugen der Listenpreis, sondern der im Inland übliche Preis.

Der Bruttolistenpreis gilt bei Privatnutzung nur für inländische Autos als Besteuerungsgrundlage. Bei ausländischen Fahrzeugen muss der Preis dagegen vom Fiskus auf der Grundlage verschiedener inländischer Endverkaufspreise freier Importeure geschätzt werden, entschied der Bundesfinanzhof. Auf diesen Schätzwert fallen dann 1% Steuer pro Monat an (Urteil vom 9. 11. 2017, Az. III R 20/16).
Der ausländische Listenpreis gilt laut BFH nicht als Basis. Denn er enthält wesentliche Kosten nicht, die bei Importen anfallen wie Fracht, Zölle oder Umbaukosten. Die Inlandslistenpreise von Autos haben die Preisbestandteile nicht.

Fiskus prüft Angebote

Damit der Staat also richtig zulangen kann, muss der Marktpreis für ausländische Autos ermittelt werden. Dazu werden Preise verglichen. Die liegen angesichts der o.a. Nebenkosten höher als der im Ausland angegebene Listenpreis. Und auf den so ermittelten höheren Preis sind dann 1% Steuer pro Monat fällig.

Die Besteuerung mit dem deutschen Listenpreis auch bei Altfahrzeugen ist ärgerlich. Bei ausländischen Autos gilt der Listenpreis wiederum nicht. So darf sich der Steuerzahler richtig abgezockt fühlen.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 15 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Vier Performance‑Projekte, ein Befund: Struktur schlägt Aktion

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Performance‑Projekte, vier völlig unterschiedliche Anlegerwelten – und doch eine klare, datenbasierte Botschaft. Kalenderwoche 16 zeigt eindrucksvoll, dass Rendite nicht aus Bewegung entsteht, sondern aus Struktur. Während in einzelnen Projekten aktiv umgeschichtet wird und hohe Volumina fließen, bleiben andere Portfolios vollkommen ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Die Zahlen aus Projekt 5, 7, 8 und 9 entlarven, was Vermögensverwaltung heute wirklich erfolgreich macht.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 16: Rendite, Risiko und Handel

Liechtensteinische Landesbank, DGK & Co. und DRH: Diese Häuser schlagen die Benchmark in Projekt 9

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) zeigt in Kalenderwoche 16 ein selten klares Kräfteverhältnis. Während einige Portfolios mit hoher Umschichtungsfrequenz agieren, bleiben andere ruhig – und erzielen dennoch bessere Ergebnisse. Mehrere Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot deutlich, ohne einen einzigen Trade auszuführen. Wer wissen will, warum Struktur derzeit mehr zählt als Aktion und welche Portfolios Risiko und Ertrag in Einklang bringen, findet hier die Antworten.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 16: Performance, Gewinner und Verlierer

LBBW Schweiz, Zürcher Kantonalbank Österreich und Julius Bär schlagen das Benchmarkdepot

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Kalenderwoche 16 zeigt im Projekt 8 die stille Macht der Allokation. Ohne Umschichtungen, ohne taktische Korrekturen wirken allein Marktbewegung und Portfoliostruktur. Das Benchmarkdepot legt spürbar zu – doch mehrere Banken ziehen vorbei, andere bleiben überraschend zurück. Diese Woche offenbart, welche Fondsstrategien tragen, wo Risiko bezahlt wird und wo Vorsicht zur Renditebremse wird.
Zum Seitenanfang