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Indische Ernte wird schlecht ausfallen

Zuckerpreis bricht nach oben aus

Weißer und brauner Zucker. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis zieht deutlich an. Innerhalb von nur zwei Wochen ging es für den süßen Lebensmittelrohstoff um fast 12% nach oben. Wie weit wird er noch steigen?

Der Zuckerpreis zieht erneut dynamisch an. Während der letzten zwei Wochen ist der Zuckerpreis um satte 11,89% von 19,50 US-Cent je Pfund auf zuletzt 21,82 US-Cent je Pfund und damit auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. 

Auslöser der jüngsten Rallye sind Nachrichten aus Indien, dem zweitgrößten Zuckerexportland der Welt. Demnach dürfte die Zuckerrohrverarbeitung im wichtigsten Anbaustaat Maharashtra 45 bis 60 Tage früher beendet werden als im letzten Jahr, da Starkregen die Verfügbarkeit von Zuckerrohr beeinträchtigt. Da die Zuckerrohrproduktion in Maharashtra für mehr als ein Drittel der gesamten indischen Produktion steht, befürchten Zuckerhändler nun, dass der Markt kurzfristig unterversorgt sein könnte. Laut dem Chef der dortigen Zuckerkommission dürfte die Produktion in Maharashtra lediglich bei 12,8 Millionen Tonnen liegen und damit gut eine Millionen Tonnen niedriger ausfallen als bislang erwartet. 

Ausbruch aus der Seitwärtsrange

Aus technischer Sicht gibt der nachhaltige Anstieg des Zuckerpreises über die Marke von 21 US-Cent je Pfund den Startschuss für die nächste Rallye-Stufe. Denn der jüngste Kursanstieg stellt einen deutlichen Ausbruch aus der langfristigen Seitwärtskonsolidierung zwischen rund 17,50 US-Cent je Scheffel und etwa 20,50 US-Cent je Scheffel, die den Zuckerpreis seit August 2021 begrenzt, dar. Damit ist aus charttechnischer Sicht der Weg bis zur 24-Cent-Marke frei.

Fazit: Das Angebot auf dem Zuckermarkt engt sich kurzfristig weiter ein. Aus charttechnischer Sicht steht mit dem Sprung über die 21-Cent-Marke ein weiterer Rallye-Schub bevor. Mit einem ungehebelten Zucker-ETC (Beispiel ISIN: GB 00B 15K Y65 8) können Anlegern von steigenden Zuckerpreisen profitieren.
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