Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
3017
Serie: Best Practice in Unternehmen (2)

Digitales Betten- und Gerätemanagement

Eine Krankenschwester versorgt einen im Bett liegenden Patienten. © Gorodenkoff / stock.adobe.com
Cloud-Lösungen lassen sich ohne großen Aufwand einführen. FUCHSBRIEFE zeigen Ihnen am Beispiel der Sana Kliniken, wie das geht und wie sich viele Prozesse dann beschleunigen lassen.

FUCHSBRIEFE stellen Ihnen wieder einmal eine Best Practice-Lösung vor. Diesmal geht es um eine Cloud-Lösung, die von den Sana Kliniken eingesetzt wird. Das Problem, das in diesem Fall gelöst wird: Überwachung, Planung und Steuerung von Betten und medizinischen Geräten. 

Digitales Betten- und Gerätemanagement

Die Lösung: Die Sana Kliniken haben ein digitales Betten- und Gerätemanagement in der Cloud etabliert. Partner ist die simplinic GmbH (Berlin). Das Unternehmen hat eine Software entwickelt, die es ermöglicht, Objekte in Echtzeit zu lokalisieren. Das geht auch über einzelne Krankenhäuser hinaus. Über 50 Objekte nutzen die Module derzeit.

Die Einsatzgebiete sind breit. Sie reichen bei den Sana Kliniken von der Logistik (Patiententransport, Warentransport für Betten, Proben, Zubehör etc.), über die Reinigung (Bettenmanagement, Schlussdesinfektion) bis hin zu Medizintechnik (Gerätemanagement, Ultraschallauslastung, Temperaturüberwachung). Jedes Objekt (von Krankenhausbett bis Ultraschallgerät) wird erfasst und den Anwendern auf dem Desktop, Tablet oder Smartphone in Echtzeit raum- oder zonengenau angezeigt.

Schnelle Übersicht und Lokalisierung 

Nach erfolgreicher Pilotierung in den Sana-Kliniken in Benrath und Remscheid wird das System nun in den Regelbetrieb in allen Sana-Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Über das digitale Bettenmanagement können freie Betten innerhalb eines Krankenhauses schnell geortet werden. Eine App zeigt sogar an, ob sich ein Bett noch in der Aufbereitung befindet und ob es bereits gereinigt ist. 

Sämtliche Prozessschritte werden digital erfasst und aufbereitet. Die Mitarbeiter haben stets im Blick, wie viele Betten an welchem Ort zur Verfügung stehen. Die Kommunikation innerhalb des Krankenhaueses wird verbessert, unnötige Wege werden vermieden. Das spart Zeit, die den Pflegekräften dann zur Betreuung der Patienten zur Verfügung steht.

Übergreifende Zusammenarbeit

Das Unternehmen simplinic ist während Corona stark gewachsen. Mehrere simplinic-Kunden nutzen die Möglichkeit der gemeinsamen Produktentwicklung. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Reinbek ist beispielsweise die Patiententransport-Lösung entstanden.

Fazit: Digitale Lösungen machen Unternehmen schneller, sicherer und produktiver. Cloud-Lösungen lassen sich ohne großen Aufwand einführen. Die Lösung, die Sana gefunden hat, kann auch anderen Unternehmen helfen.

https://www.simplinic.de/

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Sieben schlagen die Benchmark

Genève Invest, Hansen & Heinrich und FV Frankfurter Vermögen vorne

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot gilt in Projekt 8 als Messlatte für aktives Fondsmanagement. Dennoch haben sieben Vermögensverwalter den Referenzwert inzwischen übertroffen. Während Genève Invest den größten Vermögensvorsprung erzielt, überzeugt FRÜH & PARTNER mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Rendite und Risikokontrolle. Viele bekannte Namen bleiben dagegen hinter dem Maßstab zurück. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer echten Mehrwert schafft und wer Anlegern aktuell wenig Mehrertrag bietet.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 29: Halbleiter und Technologie im Fokus

Fürst Fugger Privatbank zieht davon

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt im Performance-Projekt 7 (Private Banking) hohe Maßstäbe, doch 23 Vermögensverwalter liegen inzwischen vor der Referenzstrategie. An der Spitze marschiert die Fürst Fugger Privatbank mit großem Abstand voraus. Dahinter behaupten sich Häuser wie BTG Pactual Europe, die Frankfurter Bankgesellschaft und Minveo. Gleichzeitig zeigt die Analyse von Vermögen, Wochenentwicklung und Max Drawdown, welche Manager ihre Outperformance tatsächlich mit kontrolliertem Risiko erzielen.
Zum Seitenanfang