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Konsultationsprozess der EU-Chemieagentur abgeschlossen

PFAS-Verbot verunsichert Unternehmen

Molekül. © vchalup / stock.adobe.com
Die EU plant besonders langlebige Chemikalien zu verbieten. Dagegen regt sich zunehmend Widerstand aus der Industrie. Sie schätzt eben jene Chemikalien gerade wegen ihrer Langlebigkeit. Ein pauschales Verbot würde die Industrie vor große Herausforderungen stellen.
Das geplante Verbot "ewiger Chemikalien" (PFAS, FB vom 20.02.2023) verunsichert Unternehmen noch immer massiv. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Branchenverbände VDMA (Maschinenbau, 3.600 Mitgliedsunternehmen) und SPECTARIS (Medizintechnik, 400 Mitgliedsunternehmen). Jedes zweite Unternehmen habe sich am Konsultationsverfahren der europäischen Chemieagentur ECHA beteiligt (Schlusstag: 25.09.). Das signalisiert die hohe Relevanz des Themas. 

Ein Drittel der Firmen sei mit seinen Produkten direkt betroffen, könne aufgrund der schwierigen Datenlage aber keine Vorschläge für Ausnahmen einreichen. Die ECHA wird die Ergebnisse der Konsultation nun prüfen und darauf basierend einen Regulierungsvorschlag erarbeiten.

Fazit: Der Ruf der Industrie, ein pauschales Verbot zu vermeiden ist sehr laut und deutlich. Nun liegt der Ball bei der EU, diese dringende Forderung in Einklang mit den Umweltzielen zu bringen.
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