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Eine umweltfreundliche Verpackung aus Mais kann Styropor ersetzen

Popcorn statt Styroporverpackung

Eine Schale voll Popcorn. Copyright: Pexels
Eine neue Verpackung aus Mais kann Styropor-Verpackungen ersetzen. Der Stoff ist umweltfreundlich, denn im Verhältnis zu Kunststoff bietet er Vorteile bei der Produktion und später auch bei der Verwertung. Daher sind die Abfallgebühren nach der Verpackungsverordnung wesentlich günstiger, als bei herkömmlichen Kunststoffen.

Neue, umweltfreundliche Verpackungen aus Popcorn können Styropor-Formverpackungen ersetzen. Die Formverpackungen sorgen für einen sicheren Transport in einem Karton, etwa von Elektronikprodukten oder Weinflaschen, indem sie die Produkte umschließen. Das Unternehmen Plant Pack aus Lübeck produziert die neuartigen Verpackungen. Sie sind umweltfreundlich, weil bei der Produktion weniger CO2-Emissionen entstehen als bei der Produktion von Styropor. Die Verpackungen verrotten leicht. Weil für die Produktion ein Abfallprodukt aus der Herstellung von Nahrungsmitteln aus Mais entsteht, entfällt eines der wesentlichen Probleme von Biokunststoffen, nämlich die Konkurrenz zum Nahrungsanbau (FB vom 6.9.21).

Die Entsorgungskosten sind wesentlich niedriger als bei Styropor

Die Verpackung selbst ist etwas teurer als Styropor. Aber unter Einbeziehung der Entsorgungskosten ähnlich teuer wie Kunststoff-Verpackungen. Seit Anfang 2019 müssen Verpackungen im Lucid-Register gemeldet werden und zur Entsorgung bei einem dualen System lizensiert sein. Weil das Material natürlich und kompostierbar ist, betragen die Entsorgungsgebühren in einem dualen System nur etwa ein Zehntel der Kosten von Kunststoffen.

Fazit: Plantpack ist eine interessante Alternative zu Styroporverpackungen. Es ist umweltfreundlich, ohne dass es mit dem Nahrungsmittelanbau konkurriert. Bei den Entsorgungskosten bietet es Vorteile gegenüber Styropor.

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