Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1374
Neue Datenschutzverordung minimiert Adressdaten vieler Unternehmen massiv

DSGVO frisst Werbeverteiler

Die Datenschutzgrundverordung (DSGVO) wird für viele Unternehmen jetzt erst zu einem größeren Problem. Etliche Firmen müssen eine massive Reduktion ihrer Werbe- und Vertriebsverteiler konstatieren. Im Durchschnitt haben kleine und mittlere Unternehmen fast 50% ihrer Kundendaten verloren.

Die DSGVO erschwert vielen Unternehmen massiv das Marketing und den Vertrieb. Eine Umfrage von FUCHS bei KMU hat ergeben, dass alle Unternehmen einen „erheblichen negativen Einfluss" der Datenschutzgrundverordnung feststellen.
Am gravierendsten sind die negativen Auswirkungen auf die Werbeverteiler von Unternehmen. Insbesondere die Adressdatenbanken für das Endkundengeschäft haben unter der DSGVO gelitten.

Ein überwiegender Teil der Unternehmen hat erhebliche Verluste bei Kundendaten zu beklagen. Die Bandbreite reicht von 20% bis 50%. Es gibt aber auch Unternehmen, die haben 75% ihrer Kundendaten verloren. „Unser Kundenverteiler ist von 20.000 auf 5.000 Adressen zusammengeschmolzen", gesteht uns ein Unternehmer.

Die Firmenvertreter berichten übereinstimmend, dass vor allem Gelegenheitskunden „abhanden" gekommen sind. Denn etliche bisherige Kunden haben ihre neue notwendige Einwilligung in die Speicherung der Daten nicht erteilt. Viele kleine Betriebe stellten zum Stichtag im Mai sogar vorsichtshalber ihre Newsletter komplett ein oder gingen gar mit der Homepage zumindest vorübergehend offline.

Die rechtliche Unsicherheit ist weiterhin sehr groß. Die Mehrheit der von uns befragten Unternehmen hat Angst vor Abmahn-Versuchen findiger Anwälte. Eine Handvoll Firmen hatte schon solche Schreiben auf dem Tisch, die auf angebliche DSGVO-Verstöße abzielten.

Fazit:

Die DSGVO wird für viele Unternehmen mit Endkundengeschäft teuer. Sie müssen ihre Verteiler vielfach erst wieder sukzessive aufbauen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Berlin verlängert Geltungsdauer von Hundemarken um ein Jahr

Auf den Hund gekommen

Hund geht Gassi. © Foto: Image by Yvonne Lüneburger from Pixabay
Dem Hund sagt man nicht nur nach der beste Freund des Menschen zu sein - es ist auch das beliebteste Haustier der Finanzverwaltung. Die Eintreibung der Hundesteuer wird immer öfter digital unterstützt. Neuestes Beispiel ist die Stadt Berlin.
  • Fuchs plus
  • Versorgungslage entspannt sich

Weizen inzwischen wieder deutlich günstiger

Weizen. © Konrad Weiss / Fotolia
Der Weizenpreis steht in diesem Jahr besonders im Fokus. Im Zuge des Ukraine-Kriegs schnellte er in die Höhe - nun sinkt er wieder kontinuierlich. Wird dieser Trend anhalten?
  • Im Fokus: Raumfahrt-Aktien

Europa forciert Weltraum-Investitionen

Artemis I rocket with Orion and European Service Module on the launchpad. © European Space Agency
Mit einem neuen hochgesteckten Investitionsrahmen will sie die EU in Weltraum-Fragen unabhängiger von internationalen Partnern machen. Von diesem Souveränitätsbestreben werden einige Aktien profitieren. FUCHS-Kapital stellt sie vor.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Besten im Test - TOPS 2023

Kaiser Partner erreicht erstmals Gold-Standard

© Grafik Verlag Fuchsbriefe
Im Beratungsgespräch und beim Anlagevorschlag weiß die Kaiser Partner Privatbank zu überzeugen. Der Aufstieg in in die ”Gold-Liga” ist ihr erstmals gelungen.
  • Fuchs plus
  • Betrieb kann sich nicht auf Kammer berufen

Ausbildungsvergütung muss angemessen sein

Wer sich noch in der Ausbildung befindet, genießt besondere Schutz durch die Arbeitsgerichte, wie ein aktueller Fall zeigt. © Foto: Pexels
Azubis haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Vergütung. Normalerweise ist das der im Tarifvertrag festgelegte Betrag für die einzelnen Lehrjahre. Gerade im Handwerk macht es Betrieben Probleme, weil es oftmals keiner Tarifbindung gibt. Wie in diesem Fall der richtige Azubi-Lohn zu ermittelt ist, hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Mecklenburg-Vorpommern entschieden.
  • Fuchs plus
  • Bundesverfassungsgericht: Ein Hund, der bellt, aber nicht beißt

Die Salamitaktiker in Karlsruhe öffnen das Tor zur Fiskalunion noch weiter

Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber @Foto: Verlag Fuchsbriefe
Das Bundesverfassungsgericht setzt seine Linie in der Rechtsprechung zur EZB fort: Es bellt, aber es beißt nicht. Drohend haben die Karlsruher Richter – wieder einmal – den Zeigefinger erhoben und Du, Du, Du in Richtung Berlin und Brüssel gemacht. Doch dabei bleibt es auch.
Zum Seitenanfang