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Mittelstand meidet disruptive Prozesse

Unternehmen gehen Digitalisierung strategisch (anders) an

Deutsche Unternehmen „ticken" bei der Digitalisierung anders als US-Unternehmen. Das zeigt eine Umfrage der Hypovereinsbank. Danach verschlafen deutsche KMU die Digitalisierung nicht. Sie gehen diese nur mit anderen Tugenden an.

Der Mittelstand geht die Digitalisierung (Industrie 4.0) in kleinen Schritten aber nach Plan an. Das zeigen diverse Untersuchungen in deutschen KMU. Diese verfallen angesichts des dynamischen Wandels nicht in Hektik, sondern bleiben auf ihrer strategisch vorgegebenen Spur.

Im Gegensatz zum Silicon Valley setzen KMU in Deutschland auf einen stetigen Wandel statt revolutionärer großer Würfe. Man geht bei der Digitalisierung in wohl dosierten kleinen Schritten voran, die aufeinander aufbauen. Disruptive Prozesse, bei denen z. B. Geschäftsmodelle schnell und grundsätzlich verändert werden, werden bewusst vermieden, um Risiken klein zu halten.

Zur strategischen Vorgehensweise gehört eine relativ hohe Kooperationsrate. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen suchen gezielt die Zusammenarbeit mit Start-ups. Doch kaum ein Unternehmen erwartet davon Quantensprünge bei neuen Produkten oder Services. Die Erfolge sollen sich langfristig einstellen. Übrigens: Noch fast jede zweite Innovation kommt aus den Unternehmen selbst (F&E).

Fazit: Die immer wieder vorgebrachte Warnung, der Mittelstand verschlafe den Wandel, scheint deutlich übertrieben. Deutsche KMU haben eine andere „DNA" als z. B. US-Unternehmen. Sie treiben Innovationen langfristig und strategisch voran.

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