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Neue bilaterale Handelsabkommen angestrebt

Abu Dhabi will einen "Korridor der Chancen" nach Südostasien

Aerial view of a bay in Abu Dhabi, UAE. © EXTREME-PHOTOGRAPHER / Getty Images / iStock
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen zur dominanten arabischen Handelsmacht aufsteigen. Neue Abkommen mit den Staaten Südostasiens sollen das ermöglichen. Dabei geht das Interesse aber über die ASEAN-Staaten hinaus.
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) unternehmen derzeit einige diplomatische Anstrengungen, um ihre Handelsbeziehungen nach Südostasien auszubauen. Durch neue Handelsabkommen soll ein "Korridor der Chancen" in die ASEAN-Staaten entstehen, so Handelsminister Thani bin Ahmed Al Zeyoudi. Neue Verhandlungen wurden nun mit Malaysia und Thailand angestoßen. Mit Indonesien und Vietnam laufen die Gespräche bereits länger.

Mit Indien gibt es seit Mai 2022 ein ratifiziertes Handelsabkommen - das erste dieser Art für die VAE. Der Handel beider Länder (ohne Öl) nahm seitdem um 5,8% zu.

China als Ziel

Beobachter meinen, dass die VAE auf diesem Weg auch eine engere Zusammenarbeit mit China anstreben werde. Dubai wolle demnach seinen Unternehmen ermöglichen, in den betreffenden Ländern Projekte mit chinesischen Unternehmen durchzuführen. Dadurch - so die Hoffnung - könnten dann auch chinesische Investoren für die VAE gewonnen werden.


Fazit: Die VAE entdecken die Handelspolitik als Mittel zur Einflusssteigerung für sich.
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