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Handelsstreit und Überkapazitäten wirken

Spekulation auf langfristigen Preisrückgang bei Zink

Zink hat seine beste Zeit vorerst hinter sich. Mehrere Faktoren sorgen dafür, dass das Industriemetall auf lange Sicht günstig bleibt. Anleger können genau darauf spekulieren.

Die Rally bei den Industriemetallen ist vorerst gestoppt. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die beschlossenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium drücken auf die Preise. Das spekulative Anlagekapital verabschiedet sich mehr und mehr aus dem Rohstoffmarkt und lässt die Preise purzeln. Rohstoffe, die in den letzten Jahren eine deutliche Kursrally gesehen haben, werden nun stärker verkauft.

Ein Rohstoff unter Preisdruck ist das Industriemetall Zink. Das bläulich-weiße Metall zeichnet sich durch seine hohe Korrosionsbeständigkeit aus und wird dadurch vor allem zum Schutz anderer Metalle eingesetzt. So wird die Lebensdauer von Stahl durch Verzinken (Galvanisierung) erheblich verlängert. Nach Eisen, Kupfer und Aluminium ist Zink das am häufigsten verarbeitete Industriemetall.

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