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Handelsstreit und Überkapazitäten wirken

Spekulation auf langfristigen Preisrückgang bei Zink

Zink hat seine beste Zeit vorerst hinter sich. Mehrere Faktoren sorgen dafür, dass das Industriemetall auf lange Sicht günstig bleibt. Anleger können genau darauf spekulieren.

Die Rally bei den Industriemetallen ist vorerst gestoppt. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die beschlossenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium drücken auf die Preise. Das spekulative Anlagekapital verabschiedet sich mehr und mehr aus dem Rohstoffmarkt und lässt die Preise purzeln. Rohstoffe, die in den letzten Jahren eine deutliche Kursrally gesehen haben, werden nun stärker verkauft.

Ein Rohstoff unter Preisdruck ist das Industriemetall Zink. Das bläulich-weiße Metall zeichnet sich durch seine hohe Korrosionsbeständigkeit aus und wird dadurch vor allem zum Schutz anderer Metalle eingesetzt. So wird die Lebensdauer von Stahl durch Verzinken (Galvanisierung) erheblich verlängert. Nach Eisen, Kupfer und Aluminium ist Zink das am häufigsten verarbeitete Industriemetall.

Zink macht nicht mit bei Rohstoff-Rally

Seit Anfang des Jahres fallen die Zinknotierungen jedoch deutlich. Inzwischen handelt Zink rund ein Viertel niedriger als zu Jahresbeginn. Während der letzten zwei Jahre hatte sich der Zinkpreis von rund 1.500 USD je Tonne auf in der Spitze mehr als 3.500 USD je Tonne mehr als verdoppelt. Noch ist der mittelfristige Aufwärtstrend intakt. Sollte Zink jedoch nachhaltig unter die Marke von 2.500 USD je Tonne fallen, dürfte sich der Preisverfall abermals beschleunigen.

Fundamental spricht vieles dafür, dass der Preisdruck künftig anhält. Denn dem weltweiten Zinkmarkt steht durch die Inbetriebnahme von zwei neuen Zinkminen in Südafrika und Australien künftig deutlich mehr Angebot zur Verfügung. In Südafrika nahm kürzlich die „Gamsberg"-Zinkmine ihren Betrieb auf. Ihre maximale Produktionskapazität von 250.000 Tonnen Zink pro Jahr dürfte die Mine in neun bis zwölf Monaten erreichen.

Fazit: Das Angebot an Zink nimmt perspektivisch deutlich zu. Der Zinkpreis hat bereits kräftig reagiert. Nach dem 25%igen Kursrückgang seit Jahresbeginn ist kurzfristig eine Gegenbewegung wahrscheinlich.

Empfehlung: Anleger können die Gegenbewegung nutzen, um sich für weiter fallende Zinkkurse zu positionieren. Dafür eignet sich ein Short ETC auf Zink (Beispiel ISIN: DE 000 A0V 9YB 8).

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