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Ende der Negativzinsen absehbar

Bank of Japan bereitet geldpolitische Normalisierung vor

Japan ist das letzte G7-Land, in dem die Leitzinsen noch immer im negativen Bereich verharren. Die Notenbank bereitet allmählich aber die Abkehr von diesem Sonderweg vor. Anleger können profitieren.
Die Arbeiten am Fundament einer ersten Zinserhöhung in Japan gehen weiter. Zwar nahm die Bank of Japan (BoJ) am Dienstag (23.01.) keine Anpassung ihrer Geldpolitik bei. Der Leitzins blieb unverändert bei -0,1%. Alles andere wäre auch eine faustdicke Überraschung gewesen.

Die Marktspekulationen auf eine Zinserhöhung im April haben nach der Bekanntgabe dennoch stark zugenommen. Ursache waren positivere Klänge in den Aussagen der japanischen Notenbank zu Inflation und Löhnen. Die Inflationsprognose für 2024 wurde von 2,8% auf 2,4% gesenkt. Die Prognose für 2025 von 1,7% auf 1,8% angehoben. Die Löhne würden weiter solide steigen. Die Notenbank "prüfe" darum, ob es sinnvoll sei, die Negativzinsen beizubehalten.

Spekulationen auf einen stärkeren Yen

Für USD|JPY waren die Ankündigungen der BoJ offenbar zu vage, um eine neue Richtung einzuschlagen. Der US-Dollar wird hingegen sogar von den schrumpfenden Erwartungen an eine Zinssenkung im März gestärkt, der Yen belastet. Diese Erwartung wird gerade vom Markt sukzessive eingepreist. Aus unserer Sicht ist das eine gute Gelegenheit, um sich bei USD|JPY short zu positionieren. Mit einem Optionsschein lässt sich das gut umsetzen (z.B. ISIN: DE 000 VP3 4NJ 2).

Interessant ist auch der Blick auf CHF|JPY. Die Schweizer Nationalbank will den Franken schwächer sehen, die BoJ den Yen stärker. Im Chartbild hat sich jedoch noch keine Trendwende zugunsten des Yen eingestellt. Wer über seinen Broker die Möglichkeit hat das Paar zu handeln, positioniert sich auch hier short. Ein Optionsschein oder Zertifikat auf CHF|JPY ist der Redaktion von FUCHS-Devisen leider nicht bekannt.

Fazit: Der Yen wird im Laufe des Jahres 2024 an Stärke gewinnen.
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