Der schwache Yen war bislang ein zentraler Baustein des japanischen Geschäftsmodells. Steigende Zinsen könnten einen Trendwechsel auslösen. Dies birgt Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen.
FUCHS-Kapital
Anleihemärkte weltweit unter Druck: Höchste Zinsen seit 15 Jahren
Die Verzinsung der Bundesanleihen erreicht ein Niveau, das wir seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben. Rund um den Globus sieht es nicht anders aus. Noch ist unklar, wie das ausgeht.
FUCHS-Briefe
Japans Zinspolitik im Wandel: Ein neuer Kurs für den Yen
Japans Notenbank hat eine geldpolitische Wende eingeleitet, die den Yen strukturell stärken dürfte. Nach Jahren ultralockerer Politik verschieben sich die finanziellen Koordinaten grundlegend. Das wird die internationalen Märkte beeinflussen. Unternehmer sollten sich darauf vorbereiten.
Die Ratingagentur Fitch warnt vor Japans neuem Schuldenpaket. Die Zentralbank von Japan (BoJ) diszipliniert die Regierung mit einem angekündigten vorsichtigen Rückzug von der Schuldenfinanzierung. Sie steht weiter als Sicherheitsnetz zur Verfügung. Zahlen zu Volumen, Finanzierung und Käuferstruktur zeigen, warum Japan 250% Schuldenquote tragen kann. FUCHSBRIEFE erläutern Risiken, Marktmechanik und Handlungspfade.
FUCHS-Devisen
Inflations-Rallye in Japan zwingt Notenbank zum Handeln
Die Inflation in Japan zieht kräftig an. Das wird die Notenbank unter erheblichen Handlungsdruck setzen. Sie könnte gezwungen sein, ihre Baby-Zinsschritten deutlich zu vergrößern. Daraus würde ein neues Szenario für den Yen erwachsen. Anleger haben große Chancen.
Die Notenbank in Japan schiebt den Yen an, diesmal aber nur langsam. Denn die BoJ kommuniziert derzeit gut mit den Märkten und betreibt ein gutes Erwartungsmanagement. Das können Anleger für sich nutzen.
Japan ist das letzte G7-Land, in dem die Leitzinsen noch immer im negativen Bereich verharren. Die Notenbank bereitet allmählich aber die Abkehr von diesem Sonderweg vor. Anleger können profitieren.
Die Zeit der Zinssteigerungen ist vorerst vorbei, die Zeit der Zinssenkungen aber auch noch nicht angebrochen. Das zeigt der Blick auf die aktuellen und bevorstehenden Notenbankentscheidungen. Die Frage ist nun, wer als erster aus diesem "Stillhalte-Regime" aussteigt. Es wird die Wechselkurse maßgeblich beeinflussen.
Zum Jahreswechsel deutet viel auf ein turbulentes Devisenjahr 2024 hin. Wer wissen will, wie sich die Wechselkurse entwickeln, braucht einen klaren Blick auf die Zinsentwicklung. Hier liegt ein beträchtlicher Teil der Marktteilnehmer gerade gehörig daneben, meint FUCHS-Devisen. Wie sich das auf Euro, US-Dollar und Co. auswirken wird, zeigt unsere Prognose für die kommenden zwölf Monate.
Rutscht die US-Wirtschaft in die Rezession? Sinken die Zinsen schon im März? Die Banken geben darauf sehr unterschiedliche Antworten. Ihre Unsicherheit drückt sich in den auseinanderlaufenden Prognosen zur Devisen- und Zinsentwicklung aus.
Japans Notenbank deutet vorsichtig ein Ende ihres geldpolitischen Sonderweges an. Noch sind das nur rhetorische Vorbereitungen auf eine bevorstehende Zinserhöhung. Doch die Erwartungshaltung ist inzwischen geweckt.
Japan versucht - mal wieder - die Konjunktur mit einer milliardenschweren Geldspritze zu befeuern. Im Gegensatz zu vielen vorigen Konjunkturpaketen will Nippon damit aber auch die Inflation bekämpfen. FUCHS-Devisen haben sich angesehen, wie diese Merkwürdigkeit gelingen soll.
FUCHS-Devisen
Bank of Japan orchestriert behutsamen Politik-Wechsel
Das Währungspaar USD|JPY befindet sich derzeit exakt auf dem Niveau, auf dem es bereits vor einem Jahr pendelte. Damals schaffte es der Yen aufzuwerten. Und diesmal? FUCHS-Devisen haben dazu eine klare Meinung.
Wenn die Zinsen steigen, dann profitieren die Banken. Dieser Mechanismus dürfte auch in Japan wirken, wenn Nippon die Zinswende vollzieht. Darauf deuten immer mehr Anzeichen hin. Darum haben Anleger bei japanischen Finanz-Aktien jetzt gute Opportunitäten
Der Yen ist zum Euro so schwach wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Auch zum US-Dollar sackt Japans Währung ab. Dabei liefert das Land gute Konjunkturdaten. Auch der Aktienmarkt feiert eine Party. Anleger sollten hier nun größte Vorsicht walten lassen.
Chinas Wirtschaft liefert schwache Zahlen, Japans Unternehmen hingegen frohlocken. Das spiegeln auch die Aktienmärkte der beiden Länder deutlich wieder. Warum es inzwischen aber sinnvoll sein kann aus Japan nach China umzuschichten, erklärt FUCHS-Kapital.
Der Yen in Japan und der Yuan in China haben scharfe Wenden vollzogen. Der steile Absturz beider Währungen ist damit beendet. Mittelfristig entsteht für die beiden wichtigsten Währungen in Asien damit ein neues Bild.
In Japan hat die Notenbank beschlossen, ihre Geldpolitik zu flexibilisieren. Die bisher enge Kontrolle über die Yield-Kurve wird gelockert. Damit macht die BoJ die Tür für einen Renditeanstieg auf. Fed und EZB haben dagegen eine Zinspause eingelegt. Das könnte bei den Währungen zu einem Umschwung führen.
FUCHS-Devisen
Wird die Bank of Japan ihren Inflationsausblick anheben?
Die Preise in Japan steigen weiter - und die Notenbank hält noch immer die Füße still. Dabei scheint sich der Preisauftrieb sogar zu erhöhen. In der nächsten Woche muss die Bank of Japan zur Zinspolitik entscheiden. Dem Yen könnte das einen Stoß versetzen.
Am Devisenmarkt gibt es Spekulationen, dass die japanische Notenbank gegen den steilen Yen-Verfall intervenieren könnte. Das Thema scheint jedenfalls auf der Agenda der G7-Finanzminister zu stehen, die sich in der nächsten Woche am Rande des G20-Treffens auf Bitte von Japan austauschen wollen. Das könnte dem Yen eine neue Richtung geben.