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Korrekturbedarf in Nippon

Der Yen ist (schon wieder) zu günstig

Abwärtstendenz beim Yen. © adri76 / Fotolia
Der Yen ist zum Euro so schwach wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Auch zum US-Dollar sackt Japans Währung ab. Dabei liefert das Land gute Konjunkturdaten. Auch der Aktienmarkt feiert eine Party. Anleger sollten hier nun größte Vorsicht walten lassen.
Der Yen nimmt zum Dollar wieder Anlauf auf seine Tiefstände vom vorigen Oktober. Zum Euro befindet er sich auf dem niedrigsten Stand seit 2008. Die Wirtschaft goutiert das: Vor allem durch die starken Exportunternehmen wuchs Japans Wirtschaft im 2. Quartal um 1,5%. Die Märkte hatten lediglich 0,8% erwartet.

Der Yen ist zu günstig

Die große Frage: Wie schwach kann der Yen noch werden? Mit Blick auf den Chart gehen wir jederzeit von einer baldigen Umkehr sowohl bei EUR|JPY als auch bei USD|JPY aus. Auch mit Blick auf die Geldpolitik erwarten wir allmählich die Trendwende. Die Europäische Zentralbank und die Federal Reserve werden in diesem Jahr vermutlich noch einmal die Zinsen anheben. Darüber hinaus sehen wir keine Kräfte, die den Euro- und Dollar-Bullen weitere Impulse geben könnten.

In diesem Umfeld bauen wir schrittweise Positionen auf, um von einem Turnaround beim Yen zu profitieren. Ein geeignetes Zertifikat für USD|JPY lautet auf die ISIN: DE 000 VP3 4NJ 2. Für EUR|JPY lautet die ISIN: JE 00B 3MW C64 2.

Wie weiter mit Japan-Aktien?

Am japanischen Aktienmarkt scheint die Party indes allmählich ein Ende zu finden. Der Nikkei ist seit Jahresbeginn um 23% gestiegen. Nun drücken ihn Zins- und Konjunktursorgen. Japan-Anlegern empfehlen wir Gewinne glatt zu stellen und bei niedrigeren Kursen wieder einzusteigen. Wer risikobereiter ist, schichtet Gewinne sukzessive nach China um (FK vom 10.08.2023) oder investiert in einen Nikkei Short-Optionsschein (ISIN: DE 000 VQ1 MXD 3). 

Fazit: Wir spekulieren auf eine Trendwende sowohl beim Yen als auch bei Japan-Aktien.
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