Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2981
Start einer neuen Artikelserie in FUCHS-DEVISEN

Kryptowährungen fahrlässig vernachlässigt

Kryptowährungen stehen in Deutschland bisher nicht hoch im Kurs. Selbst hinter europäischem Durchschnitt bleiben die Deutschen bei der Bitcoin-Nutzung weit zurück. Doch mit den Anwendungsmöglichkeiten im betrieblichen Zahlungsverkehr sollten sich Unternehmer unbedingt beschäftigen. Die Redaktion FUCHS-DEVISEN startet eine neue Serie und macht die Möglichkeiten von Kryptowährungen transparent.

Kryptowährungen stehen in Deutschland nicht hoch im Kurs. Das zeigt eine Befragung der ING (ING International Survey) in mehr als 13 Ländern weltweit. Selbst hinter europäischem Durchschnitt bleiben die Deutschen bei der Bitcoin-Nutzung weit zurück.

Die Zurückhaltung dürfte nicht primär auf Technikfeindlichkeit, sondern Unwissen beruhen. Immer wieder machen Kryptowährungen wegen „Missbrauchs" Schlagezeilen. Doch gerade für Unternehmer lohnt es sich, sich mit der Materie vertraut zu machen. Wir starten daher mit der heutigen Ausgabe FUCHS-DEVISEN eine Serie, die Ihnen Schritt für Schritt die Nutzungsmöglichkeiten von Krytowährungen – als Zahlungsmittel im Unternehmen oder auch zur Spekulation – erläutert.

Regelgeleitetes und abgesichertes System

Kryptowährungen stellen virtuelles, auf der Blockchain verschlüsseltes, zwischen verschiedenen Eigentümern verbuchbares Geld dar. Die Blockchain ist ein weltweit verteiltes Register, bei dem jeder volle Teilnehmer über eine Kopie der gesamten Transaktionshistorie verfügt. So weiß jeder eindeutig, wer über welches Geld verfügt. Nach allen heutigen Erkenntnissen ist diese Technik per se nicht manipulierbar.

Für Krypto-Geld gibt es technisch garantierte und irreversible Regeln – z. B. eine Geldmengen-Obergrenze. ReineKryptowährungen vereinen und übertreffen die Vorteile sowohl von Buchgeld – nämlich die leichte und kostengünstige Transferierbarkeit und Lagerung –, als auch von Gold – nämlich die die Mengenbegrenzung und Fälschungssicherheit. Zusätzlicher Vorteil: Sie weisen nicht deren jeweilige Nachteile auf! Bonitäts- und Inflationsrisiko bei Buchgeld, hohe Transport- und Lagerkosten bei Gold entfallen.

Fazit: Es ist für Unternehmer geradezu fahrlässig, Kryptowährungen als mögliches Zahlungsmittel außer acht zu lassen.

Hinweis: In der nächsten Ausgabe am 20.7. beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Typen von Kryptowährungen und deren Verwendungsmöglichkeiten.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang