Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1187
Unternehmen bewerten Folgen des Handelskonflikts unterschiedlich

Skeptische Konzerne, entspannte KMU

Der deutsche Mittelstand schätzt die negativen Folgen eines Handelskonfliktes als eher gering ein. Obwohl sich die aktuelle Geschäftsentwicklung verschlechtert, blicken KMU wieder optimistischer in die Zukunft. Ganz anders die Konzerne: Sie erwarten eine anhaltende Konjunktureintrübung.

Die Geschäftseinschätzungen von Konzernen und Mittelständlern laufen deutlich auseinander. Die Konzerne blicken angesichts des eskalierenden Handelsstreits USA-China-EU sehr skeptisch in die Zukunft. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Geschäftserwartungen verschlechtern sich erneut. Die Erwartungen der Großunternehmen tauchen sogar in den negativen Bereich ab, so die aktuelle KfW-ifo-Umfrage.

KMU erwarten keine zusätzlichen negativen Folgen

In den mittelständischen Unternehmen stabilisieren sich die zukünftigen Geschäftserwartungen. Die KMU erwarten keine zusätzlichen negativen Folgen aus dem globalen Handelsstreit. Allerdings hat sich die aktuelle Geschäftslage der Mittelständler im Juni erneut verschlechtert – wenn auch von einem hohen Niveau aus.

Zur Vorsicht sollte Mittelständler die branchenübergreifende Skepsis der Konzerne mahnen. Allein im Bau bleibt dort die Stimmung gut. In allen anderen Branchen gehen die Geschäftserwartungen zurück. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe schwindet die gute Laune. Hier spielen die bereits in Kraft getretenen Zölle, aber mehr noch die in Aussicht stehenden Zollrisiken eine Rolle.

Hohes Maß an Verunsicherung

Das Auseinanderdriften der Einschätzungen zeigt ein hohes Maß Verunsicherung. Die wird dazu führen, dass viele Konzerne Entscheidungen langsamer angehen. So manche Investition dürfte auch noch einmal grundsätzlich überprüft werden. Das deckt sich mit den Erwartungen der Konjunktur-Prognostiker (FB vom 21.6.2018).

Fazit:

Behalten die Konzerne mit ihrer Skepsis Recht, droht dem zuliefernden Mittelstand ein unangenehmes Konjunktur-Erwachen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Das weite Feld im Stiftungsmanagement 2022

Fruchtbare und trockene Böden

Feld im Sonnenuntergang. (c) picture alliance / Zoonar | Olena Mykhaylova
Wer es nicht in die Endrunde, den Beauty Contest, schafft, findet sich automatisch im weiten Feld wieder. Doch dies trägt seine Bezeichnung nicht umsonst. Hier finden sich durchaus fruchtbare Bereiche in denen Qualität sprießt. Und trockene, ausgelaugte Boden, auf denen wenig, bis nichts wachsen und gedeihen kann.
  • Fuchs plus
  • Rezessionsängste drücken den Preis

Ist die Party der Öl-Förderer vorbei?

Symbolbild Öl-Förderung. © Petrovich12 / stock.adobe.com
Ein Gespenst geht um in der Weltwirtschaft - das Gespenst der Rezession. Immer wenn dieses leicht abgewandelte Zitat von Karl Marx gilt, ist der Ölpreis der Leidtragende. Aber wer genau hinsieht merkt schnell, dass nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Depot vom 23.06.2022

Abkühlung in doppelter Hinsicht

Abwärtstrend an den Börsen. © SusanneB / iStock
Die Börsen geben nach und auch das FUCHS-Depot entzieht sich dem allgemeinen Trend nicht. Infolgedessen verlässt ein Titel das Depot. Den Gewinn reinvestieren wir prompt in ein spanisches "Abkühlungs-Unternehmen".
Neueste Artikel
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geld-Podcast, Teil 5

Warum Finanzplanung so wichtig ist

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Geldtipp – Pferdchen trifft Fuchs. Stefanie Burgmaier, das Pferdchen und verantwortlich für das Wissensportal springerprofessional.de, und Ralf Vielhaber, der Fuchs und Herausgeber der Fuchsbriefe, sprechen über wichtige Themen rund ums Geld, diesmal: Warum Finanzplanung so wichtig ist.
  • Fuchs plus
  • Banken-Prognosen für den Devisenmarkt

Viele Unsicherheiten, wenig Gemeinsamkeiten

Geldscheine diverser Währungen. © Markus Mainka / Fotolia
In den volkswirtschaftlichen Abteilungen der Banken gehen die Einschätzungen zur Zins- und Devisenentwicklung weit auseinander. Das große Fragezeichen ist, wie gut sich die US-Konjunktur wird halten können.
  • Fuchs plus
  • FUCHS-Devisenprognose im Juli 2022

Wie weit geht die Fed?

Würfel mit Abbildung Euro und Dollar. (c) picture alliance / Zoonar | DesignIt
Wie weit geht die Fed und wie schnell? Diese beiden Fragen bewegen die Finanzmärkte. Mit den Antworten ist verbunden, ob die US-Konjunktur in eine Rezession rutschen wird. Immer mehr Beobachter rechnen nun damit. Unser Szenario ist das schon länger, aber dennoch haben wir die Zinsentwicklung unterschätzt. Wir passen einige Prognosen an.
Zum Seitenanfang