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Blaues Auge beim Brexit?

Starker Mittelstand trotzt schwacher Konjunktur

Immer wieder kommen trotz des allgemein schwachen Konjunkturtrends positive Zahlen herein. Noch wichtiger aber ist es, was das KfW-Mittelstandspanel über den Zustand der deutschen mittelständischen Unternehmen aussagt.

Zu Ihrer und der Motivation Ihrer Mitarbeiter recherchiert ...

  • Die KMU in Deutschland sehen laut KfW-Mittelstandspanel der Konjunkturflaute in Bestform entgegen: mit einer Top-Eigenkapitalquote von 31,2%, +4,5% bei den Investitionen, +4,9% bei den Umsätze und +2,4% bei den Vollzeitbeschäftigten in 2018.
  • Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im August preisbereinigt 0,5% mehr um als im August 2018. Nominal ergab sich ein Plus von 3,1%.
  • Das digitale Büro erobert den Mittelstand. Schon fast jedes zweite Unternehmen (47%) setzt laut Bitkom nicht mehr nur auf Papier, sondern organisiert und verwaltet seine Dokumente digital. 2017 waren es 33%.
  • Ein geregelter Brexit ist nicht sicher, aber wahrscheinlich. Das bedeutet: Stärkung der politischen Mitte in UK, Stärkung der wirtschaftlichen Lage des Landes, ein kleiner Konjunkturimpuls für Europa, speziell Deutschland, sinkende Chaos-Gefahr auf den Verkehrswegen auf die Insel.
  • Rohstoffe werden auf breiter Front günstiger. Der Rohstoffpreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ist im Durchschnitt des 3. Quartals im Vergleich zum 2. um 6,6% zurückgegangen. Gegenüber dem 3. Quartal 2018 sank der Index um 12,1%.

Fazit: Die deutschen Unternehmen sind für den laufenden Abschwung bestens gerüstet.

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