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Politischer Widerstand gegen Jerome Powell

Kritik an der Federal Reserve von Links

Jerome Powell. (c) picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Brendan Smialowski
Mit Zinserhöhungen geht die Federal Reserve gegen die hohe Inflation in den USA vor. Diese Politik wurde bislang parteiübergreifend akzeptiert. Nun kommt aber erste Kritik auf, die vor den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt warnt.
In den USA formiert sich politischer Widerstand von Links gegen die Politik der Notenbank Federal Reserve. Die Sorge der Linken ist, dass die Zinserhöhungen zu einer steigenden Arbeitslosigkeit führen. Bei den Tech-Firmen (z.B. Amazon, Apple, Meta) ist dies bereits zu beobachten. Nun fürchten die Kritiker der Geldpolitik, dass die Entlassungen auf andere Branchen "überspringt". 

Kritik von Links

Der linke Flügel der Demokraten bezeichnet die Zinserhöhungen als "alarmierend". Angeführt wird diese Gruppe von Elizabeth Warren, Senatorin von Massachusetts, die als potenzielle Nachfolgerin von Präsident Joe Biden gehandelt wird.

Auch von Seiten der Zivilgesellschaft regt sich Kritik. Die Fed Up Campaign - ein Zusammenschluss von Gewerkschaften - warnt davor, dass die schwarze Bevölkerung der USA beim Anstieg der Arbeitslosigkeit überproportional leiden wird. Sie fordern u.a., dass Vollbeschäftigung stärker in den Fokus der Fed gerückt wird und dass die Spitze der Fed diverser besetzt werden müsse, um die Interessen einer breiteren Öffentlichkeit zu berücksichtigen.

Fazit: Der politische Rückhalt für die Zins- und Inflationsbekämpfungs-Politik beginnt zu erodieren. Er geht von denjenigen aus, die unter der Inflation besonders leiden. Große Zinsschritte werden immer unwahrscheinlicher.
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