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Grundlegend falsches Währungsverständnis

Juncker sieht den Euro als Mittel der Politik

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Währung zur Waffe machen. Er träumt davon, mit dem Euro durchsetzen zu können, wozu die Politik offenbar allein nicht fähig ist. Dabei fehlt Europa vor allem die klare Definition der eigenen Interessen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellt seinen Nachfolgern eine unlösbare und gefährliche Aufgabe. „Der Euro muss das Gesicht und Werkzeug der neuen europäischen Souveränität werden", sagte er in seiner letzten Rede zur Lage der Union. Dass die Europäer in den Zeiten der Trump-Administration gerne unabhängig von den USA wären, ist nachvollziehbar. Gerade jetzt zeigt sich besonders deutlich, wie gering der Spielraum der Europäer gegenüber den USA ist. Die USA haben einseitig und gegen den erklärten Willen der Europäer neue Sanktionen gegen den Iran verhängt.

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