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Gelungene Überrumpelungsstrategie trägt bis zum Parteitag

Das Momentum spricht für Friedrich Merz

Friedrich Merz bewirbt sich für den Parteivorsitz der CDU. Copyright: Picture Alliance
Er kam ein wenig wie Phoenix aus der Asche: Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CDU strebt nun das Amt des Parteichefs an. Und hat gute Chancen, es zu erringen. Zehn Gründe sprechen für den Bewerber.

Ein CDU-Parteivorsitzender Friedrich Merz wird mehr und mehr zum Selbstläufer. Denn:
Merz hat das Überraschungsmoment auf seiner Seite. Wie vor beinahe zwei Jahren bei Martin Schulz für die SPD wird die Aufbruchsstimmung, die er entfacht, bis zur Wahl halten.

  • Er gibt der Partei Hoffnung, dass es mit ihm gelingt, die AfD einzuhegen.
  • Er steht für ein „klassisches Profil" der CDU, das viele (aber längst nicht alle) in der Partei vermissen.
  • Merz hat die nötige Seniorität, die Spahn noch fehlt.
  • Er steht für die Wiederbelebung der finanz- und wirtschaftspolitischen Kompetenz, die unter Merkel sehr stark gelitten hat.
  • Er gilt als starke Führungspersönlichkeit, der man zutraut (und es erwartet), dass er die Kanzlerschaft übernimmt.
  • Merz steht klar für die transatlantische Freundschaft, die in der CDU viel zählt. Man traut ihm zu, eher Brücken in die USA bauen zu können als Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn.
  • Er gilt als Europäer, ohne Gefahr zu laufen, deutsche Interessen zu vergessen.
  • Merz wird zugetraut, in einer europäischen Finanzkrise (Italien) die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  • Merz würde sofort auf Augenhöhe mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron agieren.
  • Kurz: Er ist in vielerlei Hinsicht der Antipode zu Annegret Kramp-Karrenbauer, die als fleischgewordenes Testament Angela Merkels antreten muss.

Die große Unbekannte ist Armin Laschet. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident wird zwar nicht selbst kandidieren. Aber er führt mit NRW den mit Abstand größten und einflussreichsten Landesverband. Und er ist ein Mann Merkels und ihres Kurses und somit Kramp-Karrenbauer zugeneigt.
Allerdings ist Laschet auch ein Karrierist. Er wird sich den Zugang zum Kanzleramt, das Merz selbstverständlich anstreben wird, nicht verbauen wollen. Zumal Friedrich Merz selbst aus Nordrhein-Westfalen stamm (Brilon). Er ist, wie der letzte führungsstarke SPD-Parteichef Franz Müntefering, Sauerländer.

Fazit:

Das Momentum spricht eindeutig für Merz als neuem CDU-Parteichef. Somit werden in dieser Legislaturperiode doch noch einige wirtschaftsfreundliche Reformen (Steuern) denkbar.

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