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E-Mobilitätsprogramm

Reiner Ökoaktivismus

Die fehlende Nachfrage nach E-Autos soll durch Sonderabschreibungen beim Kauf angekurbelt werden. 
Der Bund will die Subventionen für E-Autos weiter erhöhen. Ihm droht dabei aber eine ähnliche Pleite wie beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Hauptproblem: Keiner will die E-Autos kaufen. Trotz erheblicher Preisnachlässe bleiben die Produzenten darauf sitzen. Von den bislang nur 30.000 verkauften E-Autos sind 43% Eigenzulassungen der Vertragshändler. Privatkunden schrecken die geringe Reichweite, das dünne Ladestationennetz und die teuren Batterien ab. Im neuen Elektromobilitätsgesetz soll es nun Sonderabschreibungen beim Kauf gewerblich genutzter E-Fahrzeuge geben. Zudem kommen ins Miet- und Stadtbaurecht Privilegien für E-Fahrzeuge. Ab 2016 wird der Primärenergiefaktor von E-Autos auf 1,8 gesenkt. 2009 stand er bei 2,6. Er orientiert sich am deutschen Strommix, sinkt aber schneller, als der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien zunimmt. Mit dem niedrigen Faktor rechnet sich die Bundesregierung die Elektroautos künstlich verbrauchs- und emissionsarm. Der hochgelobte kalifornische Tesla hat nach dem deutschen Strommix einen CO²-Ausstoß von 102 g/km. Ein VW Polo mit Verbrennungsmotor liegt da mit einen Wert von 82 g/km deutlich besser. Für den Tesla gibt es aber eine fünfjährige Befreiung von der Kfz-Steuer und er darf die Busspur benutzen. Um den Verkauf der E-Autos in Gang zu bringen, sieht das neue Elektromobilitätsgesetz vor, Dreckschleudern in E-Autos umzudefinieren. Hybride dürfen eine rein elektrische Reichweite von nur 30 Kilometern aufweisen. Schwere „SUVs“ können so mit Akkus aufgerüstet werden und trotz hohen Energieverbrauchs die Privilegien als E-Auto in Anspruch nehmen. Mit diesen Maßnahmen will die Regierung bis 2020 eine Million E-Autos auf die Straße bringen. Der Staat hat bereits 5 Mrd. Euro in die Subventionierung der kaum nachgefragten Elektroautos investiert. In fünf Jahren sollen in Deutschland etwa 440.000 Elektroautos jährlich produziert werden. Auch wenn das Ziel illusorisch ist, würden die Kosten weiter wachsen. Der ökologische Nutzen dürfte gering sein.

Fazit: Die reine Förderung des Elektroantriebs ohne die Beachtung der tatsächlichen Emissionen ist Öko-Aktivismus und verschwendet Steuergelder.

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