Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1057
Frankreich

Die Kosten drücken

Frankreichs Unternehmen verlieren weiter an Wettbewerbsfähigkeit. Das liegt auch an den Lohnstückkosten.
Frankreichs Unternehmen haben seit Einführung des Euro deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Dies gilt nicht nur gegenüber der deutschen Konkurrenz, sondern auch im Vergleich mit Krisenländern wie Portugal und Spanien. Noch bis 2008 lag der Anstieg der Lohnstückkosten auf der Pyrenäenhalbinsel über dem in Frankreich. Schon 2010 hatte sich Portugals Wettbewerbssituation verbessert, 2012 folgte Spanien. Deutschland war – trotz kräftigem Lohnzuwachs ab 2010 – immer deutlich günstiger. Die beschlossenen französischen Arbeitsmarktreformen bringen bisher wenig. Geplant ist, dass Unternehmen wie in Deutschland vom Tarifvertrag abweichen können. Bei schlechter Geschäftslage soll es bis zu zwei Jahre möglich sein, unter Tarif zu bezahlen. Auch die Arbeitszeiten sollen flexibler werden.

Fazit: Durchgreifende Reformen lassen in Präsident Hollandes Frankreich weiter auf sich warten. Das vertieft die Strukturkrise und sorgt für steigende Kosten der Unternehmen.

Meist gelesene Artikel
  • Juristische Hindernisse stehen nach Zeitungsbericht im Weg

M.M. Warburg: Cum-Ex-Mitarbeiter bleiben vorerst an Bord

Seit vielen Monaten ist die Hamburger Privatbank M.M. Warburg mit der juristischen Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals belastet. Die Geister, die sie rief, wird sie nun nicht los.
  • Die Sozialstaats-Lobby ist viel zu mächtig

Deutschlands verkehrte Welt

FUCHSBRIEFE-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Verlag FUCHSBRIEFE
Unser Staat gängelt die Leistungsträger und bemuttert die Leistungslosen. Bedingungsloses Grundeinkommen: Der Name ist Programm. Noch wurde es im Gesetzgebungsverfahren abgelehnt. Doch schon das Bürgergeld führt in die falsche Richtung.
  • "Wir machen Qualität im Private Banking transparent"!

FUCHS|RICHTER: 20 Jahre und kein bisschen leise

20 Jahre FUCHS|RICHTER Prüfinstanz. © erstellt mit Canva
20 Jahre und kein bisschen leise – die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz feiert Jubiläum. Seit 20 Jahren machen Fuchsbriefe Verlagschef Ralf Vielhaber und der geschäftsführende Gesellschafter des IQF, Dr. Jörg Richter, Qualität im Private Banking transparent. Es profitieren nicht nur vermögende Privatanleger, sondern auch Stiftungen und Kleinanleger.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Erwarteter Investitionsanstieg bleibt aus

Unternehmen treten auf die Bremse

Sinkende Kurse. © peshkov / stock.adobe.com
Die Ausrüstungsinvestitionen der deutschen Industrie bleiben auch nach zwei Corona-Jahren, die zu einem erheblichen Investitionsstaugeführt haben, schwach. Wirtschaftsforscher erwarteten für dieses Jahr einen erheblichen Anstieg der Investitionen. Der wird nun durch den Russland-Ukraine-Krieg und den extrem gestiegenen Energiekosten zunichte gemacht.
  • Fuchs plus
  • Nachfrage bricht ein

Kräftiger Abschwung bei Baufinanzierungen

Symbolbild Baufinanzierung. © Gerhard Seybert / Fotolia
Der Immobilienmarkt ist an einem "Totpunkt" angekommen. Die hohen Preise im Verbund mit deutlich gestiegenen Zinsen drücken die Nachfrage kräftig. Das zeigt sich auch am Finanzierungsmarkt. Es ist aber ein Trugschluss, deswegen mit bald wieder günstigeren Konditionen zu rechnen.
  • Fuchs plus
  • EU-Whistleblower-Richtlinie im Lieferkettengesetz

Ombudsanwalt in China suchen

Lupe liegt auf einem Tisch. © [M] toeytoey2530 / Getty Images / iStock
Haben deutsche Unternehmen für europäische Niederlassungen elektronische Hinweisgebersysteme installiert, müssen sie nun auch Tochterunternehmen und Zulieferer in China (nach chinesischen Gesetzen) in dieses System integrieren. Das ist so nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) geregelt. FUCHSBRIEFE sagen Ihnen, wie Sie in China verfahren sollten.
Zum Seitenanfang