Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1558
Hoffnung auf ein zweites Referendum

Politische Fehlkalkulation beim Brexit

Europa verwahrt sich gegen britische Versuche, sich nach dem Austritt aus der EU die Rosinen herauszupicken. Die Staats- und Regierungschefs gingen so weit, Ministerpräsidentin Theresa May in Salzburg zu brüskieren. Man will den Briten vor Augen führen, dass nur ein neues Referendum UK vor dem wirtschaftlichen Abstieg bewahrt. Der Versuch dürfte nach hinten losgehen.

Die Europäische Kommission spielt in Sachen Brexit ein riskantes Spiel. Das Kalkül, mit einer konsequenten Haltung wie in Salzburg den Briten vor Augen zu führen, dass sie sich beim Brexit verkalkuliert haben, geht von falschen Voraussetzungen aus.

Die Hoffnung in Brüssel und den übrigen europäischen Hauptstädten ist, dass die Briten noch zu Verstand kommen und ein zweites Referendum anberaumen. Das allein ist schon hoch gepokert. Premierministerin Theresa May muss man ernst nehmen mit den Worten, dass kein Vertrag besser ist als ein schlechter Vertrag.

Der politische Wille zu einem erneuten Referendum fehlt

Die Mehrheit unter den Tories folgt bisher klar Frau May. Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbin ist beim Thema Referendum ebenfalls sehr zurückhaltend. Obwohl in seiner Partei eine klare Mehrheit auf eine neue Abstimmung drängt. Und auf dessen Basis auf neue Verhandlungen mit der EU.

Das Problem liegt bei den Briten selbst. Derzeit wächst die Einsicht, dass die Zeit ab April 2019 wirtschaftlich unangenehmen werden kann und erhebliche Wohlstandsverluste drohen. Aber: Im nächsten Schritt werden sie bedenken, was ein Pro-Europa-Referendum bedeuten würde. Man müsste ausgerechnet bei der verhassten EU um Wiederaufnahme in den Club bitten. Sich dem EuGH unterwerfen und die Personenfreizügigkeit akzeptieren. Außerdem wird man möglicherweise auf den Briten-Rabatt verzichten müssen.

Fazit: Ein Wiedereintritt wird den Briten wie ein verlorener Krieg vorkommen. Ein zweites Referendum ist unwahrscheinlich; ein Ausgang pro EU noch unwahrscheinlicher.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bayerische Vermögen Management AG in der Ausschreibung

Die Bayerische Vermögen lässt zu viele Fragen offen

Thumb Stiftungsvermögen 2024. © Collage: verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envator elements
Die Bayerische Vermögen AG gibt sich selbstbewusst. “Wir schauen immer ganz genau hin. Deswegen sind wir in der Analyse und Bewertung von Finanzinstrumenten auch seit vielen Jahren ganz vorne dabei“, heißt es auf der Website. „Unsere Unabhängigkeit und Stärke geben uns den nötigen Spielraum, um den Markt aktiv mitzugestalten. Dabei bleiben wir bodenständig, kritisch und immer in Ihrer Reichweite.“ Das sind starke Worte, die sich in der Praxis bewähren müssen. Der Leser ist gespannt.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bayerische Vermögen Management AG in der Ausschreibung

Die Bayerische Vermögen lässt zu viele Fragen offen

Thumb Stiftungsvermögen 2024. © Collage: verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envator elements
Die Bayerische Vermögen AG gibt sich selbstbewusst. “Wir schauen immer ganz genau hin. Deswegen sind wir in der Analyse und Bewertung von Finanzinstrumenten auch seit vielen Jahren ganz vorne dabei“, heißt es auf der Website. „Unsere Unabhängigkeit und Stärke geben uns den nötigen Spielraum, um den Markt aktiv mitzugestalten. Dabei bleiben wir bodenständig, kritisch und immer in Ihrer Reichweite.“ Das sind starke Worte, die sich in der Praxis bewähren müssen. Der Leser ist gespannt.
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Fuchs plus
  • Wilder Bullen-Run am Krypto-Markt

Bitcoin auf dem Weg zum Allzeithoch

Die Kryptowährungen erleben einen wilden Bullen-Run. Allein am Mittwoch schoss der Bitcoin-Kurs (BTC) um über 9% nach oben. Die Kryptowährung ist mit Höchstgeschwindigkeit zum Allzeithoch bei 67.000 US-Dollar unterwegs. FUCHS-Devisen Krypto-Analyst Jannis Grunewald prognostiziert die weitere Entwicklung.
Zum Seitenanfang