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International
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  • Warum sich Protektionismus nicht mehr erfolgreich umsetzen lässt

Trumps Fehlkalkulation

Vielleicht meint es US-Präsident Donald Trump sogar gut, wenn er auf Protektionismus setzt, um Arbeitsplätze im Inland zu erhalten. Nur ist gut gemeint nicht gleich gut. Er erreicht das Gegenteil von dem, was er beabsichtigt.
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  • Londons Brexit-Verhandlungsstrategie

Deal in allerletzter Sekunde

Britische und Europäische Flaggen bei Demonstrationen gegen den Brexit © Picture Alliance
Die Briten wollen beim Brexit bis zur letzten Sekunde verhandeln. Am Ende springt dann ein Deal heraus. Und wenn nicht in letzter, dann in allerletzter.
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  • Hauptstadt-Notizen vom 21.02.2019

Israel landet auf dem Mond

Israel wird morgen (22.2.) von Cape Canaveral aus seine erste Mond-Mission starten. Trägerrakete des Raumfahrzeugs ist eine von Elon Musk's Space X – Konsortium entwickelten "Falcon 9"-Rakete. Gelingt das Vorhaben, wäre Israel nach Russland, den USA und China das vierte Land auf dem Mond. Die Landung von „Beresheet" ist dann für den 11. April gegen 20 Uhr geplant. Die Kosten von ca. 100 Mio. USD sind im Wesentlichen von jüdischen Spendern aus aller Welt aufgebracht worden. Die Regierung in Jerusalem hat sich finanziell nicht beteiligt. Wissenschaftliches Ziel der Mondlandung ist die Messung der Magnetfelder auf dem Erdtrabanten. Deren Auswertung liegt beim Weizmann-Institut in Israel.
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  • USA und Europa mit unterschiedlicher Haltung zu Oligopolen

Wettbewerb um den Wettbewerb

Ein Beispiel von einem monopolartig marktdominierenden Konzern in der USA: T-Mobile © Picture Alliance
Brüssel hat den Zusammenschluss von Siemens und Alstoms Eisenbahnsparte untersagt. Lautstark sind die Klagen in der Politik. Doch das (Negativ-)Beispiel USA zeigt, dass Brüssel richtig gehandelt hat. Die vermeintlichen US-Champions richten langfristig gesehen mehr Unheil als Nutzen für die US-Wirtschaft an.
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  • Hauptstadt-Notizen vom 11.02.2019

Washington: Trumps Weltbank-Chef „geht durch“

Trotz heftigen Grummelns in den Reihen der internationalen Gemeinschaft wird David Malpass nächster Präsident der Weltbank. Mit ihm gibt es gleiche mehrere Probleme: Er ist der Kandidat Donald Trumps, was ihn in den Augen vieler per se disqualifiziert. Er ist ein erklärter Gegner supranationaler Institutionen wie der Weltbank. Und der automatische Zugriff der USA auf das Amt wird zunehmend infrage gestellt, seit Chinas Anteil am Welthandel immer wichtiger wird. Zumal die USA nur 17% des Kapitals der Weltbank halten. Aber einen Grundsatzstreit will in der angespannten diplomatischen Lage niemand riskieren – nicht einmal die Chinesen. Und die Europäer müssen dann umso mehr um ihren automatischen Zugriff auf den Vorsitz beim Internationalen Währungsfonds (IWF) fürchten. Malpass ist regierungserfahren und spricht vier Sprachen.
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  • Währungsschwäche macht Börsengewinn zunichte

Argentiniens Wahlen unter schwierigen Vorzeichen

In Argentinien stehen Wahlen bevor. Doch sie stehen unter keinem guten Stern: Präsident Mauricio Macri hat wenig wirtschaftliche Erfolge vorzuweisen. Die Notenbank steht Gewehr bei Fuß. Und dafür gibt es reichlich Gründe.
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  • Hauptstadt-Notizen vom 28.01.2019

Die USA jetzt mit einer Präsidentin

US-Präsident Donald Trump greift ja in Aussage und Wortwahl oft daneben. Aber er kann auch witzig sein. „Die Linke hat mich darüber informiert, dass ich mein Geschlecht selbst wählen kann. Ich bin also der erste weibliche Präsident (der Vereinigten Staaten)", twitterte er jüngst. „Sorry Hillary." Vielleicht machen sich das die Kandidat*Innen zunutze, die demnächst für den Brandenburgischen Landtag kandidieren wollen. Denn der will ja eine Frauenquote bei den Abgeordneten einführen. Nur: Ob jemand Männlein oder Weiblein ist, das bestimmt doch wohl jeder für sich selbst. Inzwischen auch in Deutschland.
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  • Chinesische Hymne geschmäht

Erneute Spannungen zwischen Hongkong und China

Zwischen Hongkong und Festlandchina verstärken sich erneut die Spannungen. Anlass sind Schmähungen gegen die chinesische Hymne bei öffentlichen Veranstaltungen. Die chinesische Führung will – nach den Auseinandersetzungen mit der „Regenschirm-Bewegung" des Jahres 2014 – hart durchgreifen. Lehrer sollen schon in den ersten Schuljahren den Kindern beibringen, wie man die chinesische Hymne korrekt intoniert (Mandarin wird in Hongkong nicht typischerweise gesprochen). Wer die Hymne öffentlich schmäht, soll mit Geldstrafen bis zu 50.000 HK-Dollar (5.608 EUR) oder drei Jahren Haft belegt werden können. Im September letzten Jahres wurde die Hongkonger Nationalpartei verboten, die für die Unabhängigkeit der bis 1997 unter britischer Vorherrschaft stehenden Halbinsel eintritt.
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  • Schlechte Handelsbilanz beruht wesentlich auf Wechselkurseffekten

Übertriebene Aufregung

Chinas Wirtschaft ist nach wie vor robust aufgestellt
Chinas Wirtschaft ist nach wie vor robust aufgestellt. Copyright: Pixabay
Chinas Rückgang der Handelsbilanz hat für einige Aufregung auf den Märkten gesorgt. Und in der Tat zeigt die chinesische Wirtschaft eine Wachstumsschwäche. Dennoch ist die Aufregung reichlich übertrieben. Und das gleich aus mehreren Gründen.
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  • Devisenprognosen mit großem Unsicherheitspotenzial

Der Einfluss der Politik auf die Märkte wächst

Devisenprognosen beruhen gewöhnlich in erster Linie auf makroökonomischen Überlegungen. Damit wird man im Jahr 2019 voraussichtlich nicht weit kommen. Haupt-Verursacher sind die USA.
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  • Der Westen droht sich erneut selbst zu schwächen

Europa und die USA in stiller Scheidung

Der Westen bricht auseinander
Der Westen bricht auseinander. Copyright: Picture Alliance
Politisch positionieren sich die Europäer spätestens seit der Wahl von Donald Trump immer wieder gegen die USA. Dieser Trend zeichnet sich nun auch in der Geldpolitik ab. Die Gewinner dieses Konflikts werden andere sein.
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  • Interesse an einem Konflikt mit Russland hat derzeit die Ukraine

Überschätzte Kriegsgefahr in Osteuropa

Ukrainische Panzer in der Nähe vom Schwarzen Meer ©Picture Alliance
Die handfeste Konfrontation zwischen der Ukraine und Russland im Asowschen Meer beunruhigt weltweit die Gemüter. Mit Russland war der Aggressor schnell ausgemacht. Doch ganz so einfach stellt sich die Lage nicht dar. Nicht alles, was aus dem Mund des russischen Präsidenten Wladimir-Putin kommt, sind Fake-News.
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  • Hauptstadt-Notizen vom 12.11.2018

Bundeswehr übernimmt Kommando

Die Bundeswehr hat das Kommando über die EU-Ausbildungsmission in Mali übernommen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist dafür in den westafrikanischen Staat gereist. Dort erklärte sie nach einem Treffen mit dem malischen Ministerpräsidenten Soumeylou Boubeye Maiga, dass es endlich Erfolge bei der Bekämpfung des Terrors, aber auch bei den ethnischen und den Verteilungskonflikten in dem Land geben müsse. Mali gilt als Schlüsselstaat in der Flüchtlingskrise, weil das Land an einer der wichtigsten Transitrouten der Migranten liegt. Gut 1.000 deutsche Soldaten sind dort in zwei UN-Missionen (insg. 15.000 Soldaten) aktiv.
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  • Klimaschutz – nationale Klimapläne unzureichend

Pariser Abkommen wird nicht erfüllt

Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Bergheim © Picture Alliance
Das Pariser Abkommen zum Klimaschutz funktioniert nicht. Darin haben 197 Staaten ihre Absicht geäußert, die Erderwärmung nicht über 2°C steigen zu lassen und dementsprechend ihre CO2-Emissionen stark zu verringern. Ihre nationalen Pläne reichen aber nicht aus, um das Ziel zu erreichen...
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  • Hauptstadt Notizen vom 29.10.2018

Washington: Knappes Rennen bei US-Zwischenwahlen

Bei den US-Midterms – den Zwischenwahlen zum amerikanischen Repräsentantenhaus am kommenden Dienstag (6.11.) – stehen die Chancen für Demokraten und Republikaner etwa 50:50. Vom Ausgang der Wahlen hängt der Handlungsspielraum des Präsidenten ab. Bisher haben die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit. Während im Sommer die Demokraten noch wie die sicheren Sieger aussahen, wird es nun immer enger, je näher der Wahltag rückt. Bei der Wahl werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat neu vergeben. Außerdem finden in 36 Gliedstaaten und 3 Außengebieten der USA Gouverneurswahlen statt. Die weiße Mittelschicht, die Trump ins Präsidentenamt brachte, hält ihm offenbar die Treue.
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  • Welthandel bald nach neuen Spielregeln?

Europa fordert die USA heraus

Europa gegen Amerika - Es geht um Unabhängigkeit © Picture Alliance
Europa will ein neues Zahlungssystem aufbauen, um sich von den USA unabhängig zu machen. Das hätte für den Welthandel und fürs Weltwährungssystem weitreichende Folgen.
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Teheran: Geisterschiffe verkaufen Erdöl

Um die amerikanischen, in den meisten Teilen der Welt geltenden Sanktionen zu unterlaufen, lässt die iranische Regierung gegenwärtig eine Flotte von sieben so genannten „Geistertankern" die Weltmeere befahren. Diese großen Tanker sind randvoll mit Erdöl beladen und die Iraner versuchen, dieses Öl irgendwo auf der Welt so schnell wie möglich zu verkaufen – meist natürlich sanktionsbedingt mit heftigen Preisabschlägen. Auf diese Weise will Teheran die schwerwiegenden Folgen der Sanktionen wenigstens etwas abmildern.
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London: Direkter Börsendraht nach China

London wird mehr und mehr zum europäischen „Hub" für China. Vor allem in Finanzfragen. Jetzt wird die lange anvisierte Börsenverbindung London-Shanghai Wirklichkeit. Huatai Securities, eines der größten chinesischen Wertpapierhäuser, hat den Verkauf sog. Global Depositary Receipts über die London Stock Exchange (LSE) im Wert von 500 Mio. US-Dollar angekündigt. Diese Receipts sind auslandsnotierte chinesische Aktien, die Investoren in- und außerhalb Chinas kaufen können. Über diese Papiere können Anteile von nur in China selbst börsennotierten Unternehmen von jedermann weltweit gekauft werden. Umgekehrt sollen auf diesem Wege auch in London notierte Wertpapiere von Chinesen gekauft werden können.
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Brüssel: Freihandel mit Vietnam startet

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam könnte schon Ende des Jahres von der EU ratifiziert werden. Das Abkommen ist inhaltlich ausgehandelt und wird gerade in die EU-Amtssprachen übersetzt. Es sieht vor allem Regelungen zu einem verbesserten Investitionsschutz in Vietnam vor. Das Abkommen mit Vietnam könnte ein Muster für ähnliche Regelungen mit anderen ASEAN-Staaten sein.
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Mountain View | Damaskus: Youtube sperrt Damaskus

YouTube hat alle Kanäle der syrischen Regierung gesperrt. Und zwar kurz nachdem Russland und die syrischen Regierungstruppen begonnen haben, die Provinz Idlib als letzten verbliebenen Rückzugsort der „Rebellen" zu bombardieren. Von der Sperrung betroffen ist der YouTube Kanal des syrischen Präsidenten Assad, des syrischen Militärs sowie der syrischen Nachrichtenagentur Sana. Vergangene Woche hatte YouTube bereits die syrische Ortas News geschlossen. Gründe hat YouTube bislang nicht genannt. Spekuliert wird, dass es unmöglich gemacht werden soll, über YouTube Videos von Augenzeugen des Krieges zu verbreiten.
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