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TOPs 2017

Vermögensmanager im Test: „Echte“ Privatbanken vorn

Wir gratulieren Bankhaus Carl Spängler zum besten Ergebnis unter 83 Teilnehmern.
Im Private Banking-Anbietertest TOPs 2017 lassen inhabergeführte Privatbanken den Wettbewerb hinter sich. Der Testkunde suchte bei ihnen Rezepte gegen den Zins-Schock. Überraschend war die Anzahl sehr guter Ergebnisse.
Inhabergeführte Privatbanken lassen im aktuellen Markttest der Private Banking Prüfinstanz die Wettbewerber hinter sich. Die Prüfinstanz wurde 2003 von Ralf Vielhaber, Chefredakteur Fuchsbriefe, und Dr. Jörg Richter, geschäftsführender Gesellschafter IQF, gegründet. Ihr Ziel ist es, Qualität im Private Banking transparent zu machen. Im Qualitätstest der Anbieter TOPs 2017 liegen drei Inhabergeführte Privatbanken auf den ersten drei Rängen: das Bankhaus Carl Spängler aus Salzburg, die fürstliche LGT Bank aus Liechtenstein und die Wiener Privatbank Gutmann. Insgesamt erreichten dreizehn Anbieter die Note „Sehr gut“. Orientierungspunkt ist jeweils das beste Ergebnis im Test. 90% der erreichten Höchstpunktzahl qualifizieren für die Bestnote.
Die Note „Sehr gut“ erhielten ...
BankLandPunkte v. 100
Bankhaus Carl Spängler & Co. AGAT 79,4  
LGT Bank AGLI 77,8  
Bank Gutmann AGAT 77,0  
DZ PRIVATBANK S.A.LU 76,6  
Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaADE 74,6  
DekaBank Deutsche Girozentrale Luxembourg S.A.LU 74,6  
Globalance Bank AGCH 74,6  
Berenberg - Joh. Berenberg, Gossler & Co. KGDE 73,0  
WALSER PRIVATBANK AGAT 72,7  
Bank Vontobel Europe AGDE 72,1  
Neue Bank AGLI 71,5  
LGT Bank (Österreich) AGAT 71,5  
Hamburger Sparkasse AGDE 71,4  
Voraussetzung für ein Sehr gut in der Benotung sind mind. 90% der Bestpunktzahl  | Quelle: FB
Rang vier bekleidet danach die genossenschaftliche DZ Privatbank in Luxemburg. Auf Platz 5 folgt das seit 2010 zum Deutsche-Bank-Konzern gehörige Bankhaus Sal. Oppenheim. Punktgleich auf Rang 5 befinden sich auch die noch junge Globalance Bank in Zürich und die DeKaBank in Luxemburg. Die Zeiten von Niedrigstzinsen scheinen vorbei. Denn die Inflation zieht an und in den USA steht die nächste Zinserhöhung im Dezember bevor. Für die Kurse von Anleihen heißt das: Sie haben den Zenit überschritten und blicken nach Süden. Was können Anleger tun, um sich gegen hohe Verluste zu wappnen? Die Testkunden der Private Banking Prüfinstanz trieb genau diese Frage um. Sie sprachen bei 83 namhaften Vermögensmanagern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein vor, um zu erfahren, was sie gegen einen Zins-Schock ausrichten könnten. Ihr Depot über 2,5 Mio. Euro war jahrelang glänzend gelaufen, bestand aber gänzlich aus Anleihen. Ihr Wunsch war es zudem, 2% Rendite pro Jahr nach Gebühren und Steuern zu erhalten. Wie müsste das Depot umgestaltet werden, um diese Ziele zu erreichen? Und welches Risiko würden sie dafür eingehen müssen?

Fazit: Der Testfall hat gerade im jetzigen Umfeld höchste Aktualität.

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