Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1984
USA planen Sanktionen gegen chinesische E-Autos

Risiken für CNY steigen

Der Handelskonflikt zwischen der EU, den USA und China nimmt an Schärfe zu. Jetzt drohen auch die USA mit neuen Sanktionen. Von denen könnte vor allem Chinas E-Mobilität und der Solar-Sektor betroffen sein. Daraus erwachsen Risiken für den Chinesischen Yuan.
Die Währungsrisiken für den Chinesischen Yuan wachsen wieder. Denn das Land, das sich gerade in der wirtschaftlichen Erholung befindet, dürfte bald mit neuen Widerständen konfrontiert sein. Das wird den CNY unter Druck bringen. 

Neue Sanktionen gegen China drohen

Schon während der Europa-Reise des chinesischen Staats-Chefs Xi Jinping hat sich eine Verschärfung des Handelsstreits angekündigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte die EU klar gegen China positioniert. Das Land solle aufhören, die Welt mit billigen Produkten zu überschwemmen. Andernfalls werde die EU erwägen, Abwehrmaßnahmen (Zölle) zu ergreifen.

China hält selbstbewusst dagegen. Das Reich der Mitte hatte eine Verschärfung der Zollgesetze beschlossen (FB vom 8.5.). Die regeln im Kern, dass China leichter Gegenzölle erheben kann, wenn Strafzölle auf chinesische Waren beschlossen werden. 

USA wollen Chinas E-Autos sanktionieren

Nun legt auch die US-Administration im Handelsstreit gegen China nach. Es gibt neue Berichte darüber, dass US-Präsident Joe Biden neue Strafzölle gegen China verhängen will. Die sollen dem Vernehmen nach vor allem gegen den in China boomenden Sektor der E-Autos und Batterie-Hersteller gerichtet sein. Auch die chinesische Solar-Industrie steht wohl im Fokus der US-Administration. Die EU untersucht ebenfalls gerade, ob China durch massive Subventionen Wettbewerbsverzerrungen auslöst und prüft Sanktionen gegen das Land. 

CNY dürfte unter Druck kommen

Der CNY dürfte in diesem Umfeld wieder unter Druck kommen. Denn die Sanktionen könnten einerseits die Exporte absehbar bremsen. Wichtiger mit Blick auf die langfristige Perspektive ist dabei aber, dass die USA und Europa zunehmend versuchen, die chinesische Wirtschaft zu bremsen. Gegenüber dem Euro könnte CNY in einem solchen Umfeld wieder in Richtung 8,00 EUR|CNY fallen. 

Gegenüber dem US-Dollar ist der CNY auch im Zuge der gegenläufigen Zinspolitiken schon kräftig gefallen, notiert aktuell bei 7,22 USD|CNY. Fällt CNY hier unter sein Tief bei 7,35 USD|CNY, gibt es viel Luft nach unten.   
Fazit: Wir erwarten eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen den USA, Europa und China. Peking wird neue Strafzölle nicht einfach hinnehmen. Die Gegenmaßnahmen werden weiter in Richtung der wirtschaftlichen Entflechtung wirken.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Europäische Geldpolitik entgleist

EZB wird bald Inflation importieren

Europäische Zentralbank © Michael Zegers / imageBROKER / picture alliance
Die EZB steuert unter Christine Lagarde einen riskanten Glaubwürdigkeitskurs. Im nächsten Monat wird die Europäische Zentralbank die Leitzinsen senken. So wurde es durch Aussagen mehrerer EZB-Ratsmitglieder angekündigt. Das läuft aber konträr zum inzwischen sanft einsetzenden Aufschwung. Die EZB beschwört damit auch die Geister, die sie noch gar nicht losgeworden ist.
  • Fuchs plus
  • Werden Diamanten zu einem Massenprodukt?

Unruhe am Diamantenmarkt

Diamanten könnten zu einem Massenprodukt werden. Diese Entwicklung zeichnet sich beim Blick auf die Entwicklungen am Diamantmarkt ab. Jetzt hat sogar De Beers den Preis für seine Schmuck-Kollektion aus künstlichen Diamanten um 40% gesenkt. Viele Händler nehmen die synthetischen Steine ins Sortiment und hoffen auf ein Mengen-Geschäft.
  • Fuchs plus
  • Profiteur der geopolitischen Spannungen mit China

Japan erlebt ein Wirtschafts-Revival

Japan ist wieder zu einem Anziehungspunkt für Unternehmen, Milliardäre, Touristen und Anleger geworden. Das Land der aufgehenden Sonne erlebt nach mehr als 30 Jahren Stagnation einen Wirtschafts-Frühling. Das liegt auch daran, dass es erhebliche Umschichtungen von China nach Japan gibt.
Zum Seitenanfang