Die Suche neuer Wirtschaftspartner gewinnt vor dem Hintergrund der steigenden Risiken in China und des Krieges in der Ukraine an Bedeutung. Lateinamerika wird dabei eine wichtige neue Rolle bekommen. Die Impulse dafür sind bereits jetzt sichtbar.
Die Politik steht seit jeher im Verdacht Kumpanei und Vetternwirtschaft zu betreiben. In der Maskenaffäre 2021 zeigte sich, welche ernsthaften Konsequenzen der „Sumpf“ mit sich brachte. Diese "Selbstversorgungs-Tradition" mit der Strategie „Posten für Parteifreunde“ zeigt sich immer stärker auch bei der SPD.
FUCHS-Briefe
Die großen Parteien suchen neue Führungspersönlichkeiten
Beide große Parteien suchen eine neue Spitze, Dass dies zum gleichen Zeitpunkt passiert, ist kein Zufall, kommentiert Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Die Parteiführung der SPD düpiert ihre verbliebenen Wähler. Der in Umfragen beliebteste deutsche Politiker, Sigmar Gabriel, wird mit der neuen GroKo aufs Altenteil geschoben und der wortbrüchige Martin Schulz steigt auf der Karriereleiter weiter nach oben.
Merkel, Schulz und Seehofer bleiben auf der internationeles Bühne eine „lame duck“. Copyright: Picture Alliance
Deutschland stehen auch nach einer GroKo-Regierungsbildung unruhige Zeiten bevor. Die drei wichtigsten Figuren im Kabinett haben nur noch eine kurze Halbwertzeit.
Die SPD hat am Wochenende das Schicksal der Republik in die Hände der Funktionäre gelegt. In Kürze wird sie es noch einmal in die Hände ihrer Mitglieder legen. Wann legt sie es endlich in die Hände des ganzen Volkes?, fragt sich Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Die Große Koalition startet mit einem großen Manko: Beiden Parteichefs – Angela Merkel wie Martin Schulz – steht das Verfallsdatum schon auf die Stirn geschrieben. Längst haben Nachfolgedebatten eingesetzt.
FUCHS-Briefe
Ein Parteivorsitzender, der „gar nix“ anstrebt, erinnert an den Scheinriesen Tur Tur in Jim Knopf
Martin Schulz war angetreten, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland zu werden. Dies wäre ein Albtraum geworden– für ihn selbst und für die Republik –, meint Fuchsbriefe Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Die Wahl der SPD, in die Opposition gehen, erweist sich als kluger Schritt. Copyright: Picture Alliance
Die Entscheidung in die Opposition zu gehen, erweist sich als cleverer Zug. Die Jamaika-Koalitionäre stehen unter Druck, während die SPD die Zeit hat, um sich endlich zu positionieren. Ein Kommentar von FUCHSBRIEFE Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Kanzlerin und Kandidat diskutierten im Fernsehen. Szenen einer alten Ehe, die keineswegs zerrüttet ist. Der treffendste Kommentar kam vom Vorsitzenden der Partei Die Linke, meint Ralf Vielhaber.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ringt verzweifelt um Aufmerksamkeit. Nun versucht er es mit einem Ergänzungsprogramm. Doch das erregt vor allem Zweifel, meint Fuchs-Chefredakteur Ralf Vielhaber.
Der „glühende Europäer“ Emmanuel Macron hat Reformen für Frankreich versprochen. Was sich dahinter zuvorderst verbirgt, hat er jetzt verdeutlicht. Es kann die deutsche Wirtschaft nicht erfreuen.