Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2176
Encavis erzeugt erneuerbaren Strom

Encavis wächst dynamisch

Windrad der Encavis AG. © ENCAVIS
Stromerzeuger machen gerade gute Geschäfte - vor allem, wenn sie den Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Darum gehen bei Encavis auch die Zahlen "durch die Decke". Allerdings ist auch die Aktie schon "elektrisiert". Die Frage ist, ob sich hier der Einstieg noch lohnt.

Encavis (ehemals Capital Stage) wächst dynamisch und ist hochprofitabel. Der Stromanbieter ist im Bereich Erneuerbare Energien tätig, erwirbt und betreibt Solarkraftwerke und (Onshore-)Windparks in Deutschland und im europäischen Ausland. Innerhalb der Encavis-Gruppe ist die Encavis Asset Management AG auf institutionelle Anleger spezialisiert.

Encavis hat den Konzernumsatz in den vergangenen fünf Jahren auf 332,7 Mio. Euro gesteigert (+50%). Die jährliche Wachstumsrate liegt bei 10%. Das operative Ergebnis zog im gleichen Zeitraum um 60% auf 92,65 Mio. Euro an (+12% p.a.). Mit einer operativen Marge von knapp 33% ist der Stromanbieter hochprofitabel.

Encavis Asset Management überrascht mit starken Zahlen

Überraschend starke Nachrichten kommen in dieser Woche von der Tochter Encavis Asset Management (100% Anteil). Dieser „Manager“ für Erneuerbare Energienfonds erzielt für die Mutter laufende Erträge und Einmalzahlungen aus Fondsprojekten für institutionelle Anleger. Dieses Geschäft wächst gerade überdurchschnittlich stark. 

Im vergangenen Jahr hat Encavis Asset Management ihr Portfolio für institutionelle Investoren um mehr als 415 MW (+30%) erweitert. Dieser Erfolg basiert auf Inbetriebnahmen von Wind- und Solarparks in Irland, Deutschland und den Niederlanden. Die Stromproduktion stieg um 17% auf gut 2,1 Millionen KWh. Das ist ein neuer Rekord. Darüber hinaus wurden für institutionelle Investoren im Jahr 2022 weitere Wind- und Solarparks in Frankreich, Irland und Deutschland erworben. Diese Anlagen werden aktuell entwickelt oder befinden sich bereits im Bau. 

Das Kerngeschäft läuft rund

Im Kerngeschäft (Stromerzeugung und Verkauf) rechnet Encavis für 2022 mit einer Umsatzsteigerung auf mehr als 420 Mio. Euro. Das operative Ergebnis soll auf mehr als 310 Mio. Euro steigen. Höhere Strompreise am Spotmarkt könnten diese bereits erhöhte Prognose sogar noch toppen. Zahlen zum vierten Quartal und zum Jahresergebnis 2022 werden voraussichtlich am 28.03.23 veröffentlicht.

Der Kurs des wachstumsstarken Stromerzeugers bewegt sich in einem langfristig intakten Aufwärtstrend. Aus fundamentaler Sicht ist die Aktie angesichts der soliden und hoch profitablen Geschäftsentwicklung mit einem KGV von rund 27 nicht zu teuer. Dividendenfreunde können sich zudem über eine Ausschüttungsrendite von knapp zwei Prozent freuen.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 24,42 EUR; Stopp-Loss unter 15,43 EUR
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Partners VermögensManagement AG

Vorschlag der Partners wird als zu leicht befunden

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Partners VermögensManagement AG führt sich bei der Stiftung Fliege mit einem ungewöhnlich ausführlichen und persönlich gehaltenen Anschreiben ein, das ein echtes Interesse an dem Mandat erkennen lässt. Der Vermögensverwalter geht bereits hier auf das bestehende Portfolio und den Veränderungsbedarf ein, erläutert Erfahrungen bei Stiftungsmanagement und nachhaltiger Vermögensanlage und garantiert die geforderte Ausschüttung für den Stiftungszweck. Ein toller Auftakt, der auf mehr hoffen lässt
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Credo Vermögensmanagement GmbH

CREDO baut Nähe zum Kunden auf

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Eule, Segelboot, Keimling und Füllhalter – mit diesen Bildmotiven begrüßt CREDO auf der Website seine Gäste. Die Eule beobachtet genau, das Segelboot manövriert durch stürmische Zeiten, der Keimling steht für gesundes Wachstum und der Füllhalter soll Unabhängigkeit symbolisieren. Nicht schlecht gelöst. CREDO bedeutet laut Website „Ich glaube". Glauben und Vertrauen seien die wertvollsten Güter, der Ursprung des Unternehmens liege in kirchlichen Mandaten. Das passt perfekt zur Stiftung Fliege.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Partners VermögensManagement AG

Vorschlag der Partners wird als zu leicht befunden

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Partners VermögensManagement AG führt sich bei der Stiftung Fliege mit einem ungewöhnlich ausführlichen und persönlich gehaltenen Anschreiben ein, das ein echtes Interesse an dem Mandat erkennen lässt. Der Vermögensverwalter geht bereits hier auf das bestehende Portfolio und den Veränderungsbedarf ein, erläutert Erfahrungen bei Stiftungsmanagement und nachhaltiger Vermögensanlage und garantiert die geforderte Ausschüttung für den Stiftungszweck. Ein toller Auftakt, der auf mehr hoffen lässt
  • Fuchs plus
  • Europäische Geldpolitik entgleist

EZB wird bald Inflation importieren

Europäische Zentralbank © Michael Zegers / imageBROKER / picture alliance
Die EZB steuert unter Christine Lagarde einen riskanten Glaubwürdigkeitskurs. Im nächsten Monat wird die Europäische Zentralbank die Leitzinsen senken. So wurde es durch Aussagen mehrerer EZB-Ratsmitglieder angekündigt. Das läuft aber konträr zum inzwischen sanft einsetzenden Aufschwung. Die EZB beschwört damit auch die Geister, die sie noch gar nicht losgeworden ist.
  • Fuchs plus
  • Werden Diamanten zu einem Massenprodukt?

Unruhe am Diamantenmarkt

Diamanten könnten zu einem Massenprodukt werden. Diese Entwicklung zeichnet sich beim Blick auf die Entwicklungen am Diamantmarkt ab. Jetzt hat sogar De Beers den Preis für seine Schmuck-Kollektion aus künstlichen Diamanten um 40% gesenkt. Viele Händler nehmen die synthetischen Steine ins Sortiment und hoffen auf ein Mengen-Geschäft.
Zum Seitenanfang