Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1752
Druck auf Preise klassischer Autos im nächsten Jahr

Oldtimer leiden unter geringer Nachfrage

Die Preise für klassische Automobile sind weitgehend ausgereizt. Nur Spitzenmodelle brechen noch Rekorde. Darum setzt die Branche auf Restaurationen, um die Verkaufschancen zu erhöhen.

Das Jahr 2018 wird von wenig Aufwärtsdynamik bei den Preisen für historische Autos geprägt sein. Darauf deutet die Preisentwicklung im Jahr 2017 hin. Der HAGI-Top-Index, der die Wertentwicklung von 50 historischen Fahrzeugen mißt, hat in diesem Jahr nur rund 1,5% zugelegt. Das ist deutlich weniger als im langjährigen Mittel (ca. 13%).

Einzige Ausnahme sind die Stern-Modelle. Die historischen Wagen von Mercedes Benz sind weiter stark gefragt. Die Preise der von HAGI im MercedesBenz Classic Index abgebildeten Wagen legten im Jahresverlauf um 8,6% zu. Dieses Segment profitiert aber auch von den neueren Modellen, die sukzessive von Sammlern entdeckt werden.

Oldtimer-Preise ausgereizt

Klassische Porsche haben ebenfalls kaum an Wert gewonnen (+0,5% seit Jahresbeginn). Historische Ferraris liegen gerade mal bei 1,35% im Plus. Einfluß haben in beiden Segmenten insbesondere die Preise für Autos aus den sechziger und siebziger Jahren. Die legen inzwischen eine gewisse Volatilität an den Tag und bewegen damit den HAGI-Index. Wagen in einem guten Zustand und mit ausgewiesener Historie erzielen noch Preissteigerungen. Weniger gute Fahrzeuge werden bei sinkender Nachfrage dagegen gar nicht mehr verkauft (vgl. FB vom 20.11).

Insgesamt stabilisieren sich die Preise auf hohem Niveau – allerdings bei geringeren Umsätzen. Es gibt also nicht mehr viele Käufer, die zu den aktuell aufgerufenen Preisen zuschlagen. Darin liegt ein Abwärtsrisiko für die kommenden Monate.

Branche sucht ihr Heil in Restaurationen

In der Branche gibt es eine Fokusverschiebung hin zur Restauration. Die Idee ist, Wagen mit weniger gutem Zustand aufzuwerten und so marktgängiger zu machen. Aber eine vollständige Restauration sollte handwerklich perfekten Profis überlassen bleiben. Darum ist sie auch nicht preiswert und schlägt z. B. für einen Mercedes 300 SL R107 (Kaufpreis über 50.000 Euro, für einen späten Achtzylinder mit 5 Liter Motor eher 100.000 Euro) mit rund 100.000 Euro zu Buche. Wenn dann beim Verkauf nur um 150.000 Euro erzielt werden, ist das unter dem Strich noch kein gutes Geschäft für den Verkäufer. Ähnlich sieht die Rechnung auch bei anderen Modellen und anderen Marken aus.

Fazit: Das nächste Oldtimer-Jahr wird für einige Marken und Modell fordernd. Das erreichte Preisniveau ist – abgesehen von Einzelmodellen – ausgereizt. Wer einen langen Atem hat, kann jüngere Modelle zu vergleichsweise günstigen Preisen kaufen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Partners VermögensManagement AG

Vorschlag der Partners wird als zu leicht befunden

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Partners VermögensManagement AG führt sich bei der Stiftung Fliege mit einem ungewöhnlich ausführlichen und persönlich gehaltenen Anschreiben ein, das ein echtes Interesse an dem Mandat erkennen lässt. Der Vermögensverwalter geht bereits hier auf das bestehende Portfolio und den Veränderungsbedarf ein, erläutert Erfahrungen bei Stiftungsmanagement und nachhaltiger Vermögensanlage und garantiert die geforderte Ausschüttung für den Stiftungszweck. Ein toller Auftakt, der auf mehr hoffen lässt
  • Fuchs plus
  • Brückeneinsturz von Baltimore

Hafen von Baltimore wieder geöffnet

Verschwommenes Bild vom Hafen in Baltimore und Bild von einem Sperrschild verlaufen ineinander © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Der Hafen von Baltimore ist wieder rund um die Uhr geöffnet. Auch größere Schiffe können den wichtigen Umschlagplatz an der Ostküste der USA nun wieder anlaufen.
  • Einblick in den «Trusted Wealth Manager 2024»

Wie Oberbanscheidt & Cie. Transparenz und Kundenvertrauen in Vermögensverwaltung fördert

Grafik envato elements, Redaktion Fuchsbriefe
Die Oberbanscheidt & Cie. Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Kleve zeigt sich im neuesten «Trusted Wealth Manager» offen für Transparenz und Kundenkommunikation. Das Unternehmen bekräftigte seine Bereitschaft, Teile des Selbstauskunftsfragebogens zu beantworten, als Ergänzung zum laufenden Monitoring der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz, was die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden bildet.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ukraine attackiert russische Atomabwehr

Atomare Eskalation im Ukraine-Krieg

Der Ukraine-Krieg eskaliert weiter - jetzt auch offen atomar. Denn die Ukraine hat Radarsysteme angegriffen, die ausschließlich zur Selbstverteidigung Russlands gegen atomare Attacken dienen.
  • Fuchs plus
  • Produktcheck: Proud@work Classic

Stolze Mitarbeiter, bessere Performance

HANSAINVEST Fondswelt Header Bild © HANSAINVEST
Unternehmen, die Mitarbeiter haben, die stolz auf das Unternehmen sind, entwickeln sich oft besser als andere Firmen. Das zeigen unterschiedliche Studien und Kennzahlen. FUCHS-Kapital hat sich einen Fonds angesehen, der auf Basis dieser Überlegungen eine Überrendite erwirtschaften will.
  • Fuchs plus
  • Kopplungs-Preis: Preisangabe inklusive Versicherung irreführend

Preisangabe muss transparent sein

Größer werdende Geldstapel © jirsak / Stock.adobe.com
Ausgewiesene Preise müssen transparent und leicht verständlich sein. Darum müssen Händler bei Kopplungs-Angeboten aufpassen. Wer Preise inklusiver Extraleistungen anbietet, muss das so tun, dass es Kunden "auf den ersten Blick" verstehen, so ein Urteil gegen einen großen Einzelhändler.
Zum Seitenanfang