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Militärischer Kooperationsvertrag der angelsächsischen Länder

Australien will viel mehr als nur U-Boote

Australien will viel mehr als nur U-Boote. Copyright: Pixabay
Der so genannte AUKUS-Vertrag zwischen Australien, Großbritannien und den USA sorgt in Expertenkreisen für große Aufmerksamkeit. Denn es geht dabei um wesentlich mehr als nur nuklear angetriebene Unterseeboote.

Der Aukus–Vertrag zwischen den angelsächsischen Ländern Australien, Großbritannien (UK) und den USA  (US) ist sehr weitreichend. Er umfasst deutlich mehr als nur Unterseeboote mit Kernenergieantrieb, die Australien mit britisch-amerikanischer Unterstützung jetzt selbst bauen will. Eingeschlossen sind auch modernste Cruise Missiles (Mittelstreckenraketen), Quanten-Technik für Computer, die Sammlung von Daten und deren automatisiert Auswertung.

Das Vertragswerk ist langfristig angelegt. So wird das erste in Adelaide in Australien zu bauende U-Boot frühestens 2040 in Dienst gestellt werden können. Noch steht nicht fest, ob sich Australien beim U-Bootbau stärker auf die britische Astete-Technik oder die amerikanische Virginia Class-Technik stützen wird. Die britische Technik ist deutlich billiger. Entscheidend dürfte sein, welche Boote sich am schwierigsten orten lassen. 

Frankreich will keine Nukleraboote liefern

Die derzeitigen politischen Spannungen zwischen Australien und Frankreich haben hier ebenfalls ihren Hintergrund. Australien hat den bereits vereinbarten Kauf von französischen, dieselgetriebenen U-Booten für neun Milliarden Dollar aufgekündigt. Begründung: Frankreich war nicht bereit, nuklear getriebene U-Boote an Australien zu liefern. Australien ist durch die riesigen Entfernungen im Pazifik auf nukleare Boote angewiesen, weil diese bis zu drei Monate unter Wasser fahren können ohne aufzutauchen.

Nach den Worten des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian belastet der Streit sogar die Zukunft der Nato. Der Vorfall habe Auswirkungen auf die Festlegung des neuen strategischen Konzepts der Verteidigungsallianz, sagte Le Drian am Samstag im französischen Fernsehen. Die Regierung in Canberra beharrt darauf, sie habe ihre Bedenken wegen der Probleme in dem U-Boot-Geschäft mit den Franzosen frühzeitig geäußert.
 

Fazit: Gefährlich am AUKUS-Vertrag kann die gemeinsame Datensammlung und -auswertung werden, weil es mit Sicherheit nicht nur um militärisch relevante Daten geht.

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