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KfW und Landesförderbanken mit EK für wachsende Mittelständler

Risikokapital für innovative Mittelständler

© CHROMORANGE / Ernst Weingar… / picture alliance
Innovative Mittelständler und kleine Startups können in wenigen Monaten durch eine neue Förderung mit einem besseren Zugang zu neuem Kapital rechnen. Die KfW hat diese Förderung aufgesetzt, die sie mit den Landesförderbanken in den kommenden Monaten umsetzen wird.

Die KfW legt mit den Landesförderbanken ein neues Programm für innovative Mittelständler auf. Dabei werden für kleine Startups und für innovative Mittelständler Eigenkapital und Eigenkapital-ähnliche Finanzierungen angeboten. Dabei kooperiert die KfW mit den Landesförderbanken, die es in allen Bundesländern gibt. Der Bund übernimmt bis zu 70% des Finanzierungsvolumens, weitere 10% kommen von den Landesförderbanken. Weitere Investitionen sollen von privaten Investoren kommen. Wenn die Unternehmen mindestens 30% ihrer Investitionen durch private Investoren aufbringen, unterliegen sie keinen beihilferechtlichen Einschränkungen und können z.B. zusätzlich Forschungsförderung in Anspruch nehmen.  

Fördermittel als Mezzanin- oder Nachrangdarlehen erhältlich

Unternehmen können bis zu 5 Mio. Euro etwa als Mezzanin-Kapital oder Nachrangdarlehen erhalten. Das Programm soll zunächst für drei Jahre laufen. Es werden 450 Mio. Euro bereitgestellt. Die Ausgestaltung der Programme liegt bei den Bundesländern. Stille und offene Beteiligungen sind möglich. Als erste Landesförderbank wird die L-Bank in Baden-Württemberg das Programm wohl ab Ende des Jahres im Angebot haben. Die meisten anderen Landesförderbanken werden bis Sommer 2024 mit eigenen Programmen folgen.

Fazit: Ein interessantes Förderprogramm, das innovativen Mittelständlern eine Wachstumsfinanzierung ermöglicht.
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