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Viele Nachaltigkeits-Innovationen

Startups zeigen neue Wege im Recycling auf

Startups entwickeln interessante Lösungen bei neuen Materialien und beim Recycling. Zwei Wettbewerbe rücken die interessantesten Lösungen ins Rampenlicht - und FUCHSBRIEFE hat genau hingesehen.

Immer mehr Startups beschäftigen sich mit dem Recycling und mit Werkstoffen, die aus bisher nicht genutzten Materialien bestehen. Zwei Auszeichnungen bringen die interessantesten Startups aus dem Bereich weltweit ins Rampenlicht. FUCHSBRIEFE hat sich angesehen, wer beim Green Alley Award und beim Circular Valley Startup-Wettbewerb mit besonderen Innovationen aufgefallen ist.

  • Circular Structures aus Bremen bietet natürliche Faserverbundwerkstoffe aus Flachsgewebe und Harzen, die aus pflanzlichen Materialien gewonnen werden. Die entstehenden Werkstoffe haben ähnliche Eigenschaften wie Glasfaser-Kunststoffe (www.circular-structures.com).
  • vcg.ai aus Stuttgart sucht nach regionalen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten für organische Produktionsreste, z.B. Braureste (www.vcg.ai).
  • Container Grid aus München bietet eine Software, mit der der Umlauf von Recycling-Containern digitalisiert werden kann. Von der Routenplanung der Lkw, über die digitale Abfrage und Auftragsbestätigung bis hin zur Stoffstrombündelung (www.containergrid.de).
  • Blue Plasma Power aus den Niederlanden kann aus verschiedenen Abfällen wie Textilien, gemischten Kunststoffen und Papier, Wasserstoff und Kohlenstoffverbindungen herstellen. Die können dann als Rohstoffe für die Chemieproduktion dienen. Eine erste Pilotanlage wurde gebaut, jetzt sucht das Unternehmen nach Partnern für den Aufbau einer kommerziellen Anlage (www.blueplasmapower.com).
  • T-Phite aus Chile hat eine Technik entwickelt, mit der das Graphit (Carbon Black) aus Altreifen wiedergewonnen werden kann. Das machen auch andere Unternehmen, aber T-Phite kann aus dem wiedergewonnen Grafit auch Blöcke in der Reinheit herstellen, die für Li-ion-Batterien gebraucht werden und bietet damit echtes Upcycling (www.t-phite.com).
  • Die britische Carbon Cell hat eine Technik entwickelt, mit der kompostierbare Schaumprodukte hergestellt werden können, die Styroporformteile etwa in Verpackungen für Fernseher ersetzen können. Weil die Produkte aus Biokohle bestehen, sind sie CO2-negativ (www.carboncell.co).
  • Das polnische Unternehmen Ecopolplast hat einen Produktionsprozess, mit dem thermoplastische Elastomere (gummiartige Kunststoffe) recycelt werden können. Das Unternehmen will Lizenzen für die Technik vergeben (www.ecoplastomer.eu).
Fazit: Die Startups bieten spannende Ideen für neuartige Materialien und Recycling von Stoffen, die bisher nicht wiederverwertet werden konnten. Prüfen Sie, ob eine der Lösungen auch für Sie nutzbar sein könnte.
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