Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1824
Pflanzen und Felder im schlechten Zustand

Der Maispreis zieht an

Maiskolben. © Milos Cirkovic / Fotolia
Wie ein aufploppendes Popcorn springt auch der Maispreis nach oben. Das hatten FUCHS-Devisen exakt so vorhergesagt. Auch zur weiteren Preisentwicklung, haben wir eine klare Prognose.

Der Maispreis hat die Trendwende gen Norden geschafft. Vor zwei Wochen (siehe FD vom 12.08.) hatten wir an dieser Stelle ein charttechnisches Trendwende-Szenario (umgekehrte SKS-Formation) vorgestellt. Inzwischen ist der Maispreis über den Widerstand bei 640 US-Cent je Scheffel geklettert und hat damit ein frisches Kaufsignal ausgelöst. 

Um mehr als 6% sind die Maisnotierungen seit unserer Empfehlung gestiegen. Wird der nächste Widerstand bei rund 675 US-Cent je Scheffel ebenfalls überwunden, dürften die Notierungen die 700-Cent-Marke zügig anvisieren. 

Dürre ist der entscheidende Preistreiber

Neben der Markttechnik sprechen auch die Fundamentals für weiter steigende Maispreise. Aufgrund der extremen Trockenheit dürfte die diesjährige Maisernte, dies- und jenseits des Atlantiks, deutlich geringer ausfallen als zuletzt prognostiziert. So zeigt sich die landwirtschaftliche Beobachtungseinheit der EU-Kommission MARS (Monitoring Agricultural Resources Unit) überaus pessimistisch bezüglich der Ertragsaussichten für das Sommergetreide. 

Laut MARS sind aktuell etwa 70% der landwirtschaftlichen Flächen in Frankreich von Bewässerungseinschränkungen betroffen. Dementsprechend hat die Behörde ihre Ernteschätzung für Mais erneut nach unten revidiert. Statt einer im Vergleich zum Vorjahr rund 8% niedrigeren Ernte wie im Juli prognostiziert, rechnet MARS nun mit einem um rund 16% niedrigerem Wert. 

US-Mais im schlechten Zustand

Auch in den USA haben Landwirte mit herausfordernden Witterungsbedingungen zu kämpfen. So berichtete das US-Landwirtschaftsministerium USDA zur Wochenmitte, dass sich die aufgrund von Dürre oder Überflutungen nicht bewirtschaftete Anbaufläche verglichen mit dem Vorjahr verdreifacht hat. Zudem hat sich der Zustand der aktuell wachsenden Maispflanzen weiter verschlechtert.

Fazit: Der Maispreis dürfte weiter steigen. Wer unserer Empfehlung vor zwei Wochen gefolgt ist, nutzt den schnellen Kursanstieg um Teilgewinne zu kassieren und lässt den Rest der Position mit Stopp knapp über Einstand weiter laufen. Das Mais-ETC finden Sie unter der ISIN: DE 000 A0K RJV 8.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2024: Die Bank im Bistum Essen eG in der Ausschreibung

Die BiB ist kein Zug, auf den die Stiftung aufspringen will

Thumb Stiftungvermögen 2024. © Collage: Verlag FUCHSBRIEFE, Bild: envato elements
Die Bank im Bistum Essen (BiB) begrüßt die Stiftung Fliege, die ihre drei Millionen Euro Kapital neu anlegen will, mit einem überaus empathischen Schreiben. Sie bittet ausführlich um Entschuldigung, weil sie durch Krankheit bedingt nicht in der Lage gewesen sei, den erbetenen Anlagevorschlag fristgerecht einzureichen. Man fühlt sich ein wenig wie unter Freunden und möchte gern einen Sympathiebonus vergeben. Ob das nach Studium des Anlagevorschlags auch noch so ist, wird sich zeigen.
  • Fuchs plus
  • Doppelter Urlaubsanspruch bei unrechtmäßiger Kündigung?

Bundesarbeitsgericht löst auf

Bei einer zeitlichen Überschneidung einer rechtswidrigen Kündigung mit einer neuen Beschäftigung könnte theoretisch ein doppelter Urlaubsanspruch entstehen. Das Bundesarbeitsgericht musste jetzt entscheiden, wie damit umzugehen ist.
  • Fuchs plus
  • Dekarbonisierung: Andere Standorte attraktiver als Deutschland

Skandinavien bei Dekarbonisierung weit vorn

Obwohl die deutsche Regierung die ganze Wirtschaft auf Klimaneutralität trimmen will - wie die EU - bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine Dekarbonisierungsstrategie. Das zeigt eine Umfrage von EY unter Unternehmen. Andere Standorte sind attraktiver.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Geldpolitik bringt Euro-Kurs weiter unter Druck

Zinsschritt der Fed wird immer unwahrscheinlicher

Der Markt spiegelt derzeit nur eine Wahrscheinlichkeit von 20% für eine Zinssenkung im Juni wider. Die Frage in den kommenden Wochen wird sein, ob die Fed überhaupt zwei Zinssenkungen durchführen kann.
  • Fuchs plus
  • Trendwende in China wird greifbar

CNY macht Druck auf EUR

Die Wirtschaftsdaten in China sind durchwachsen. Aber die Währung hat eine klare Richtung eingeschlagen. Der Yuan macht zunehmend Druck auf den Euro. Aktuelle Daten aus dem Reich der Mitte machen eine größere Bewegung des CNY wahrscheinlich.
  • Fuchs plus
  • Taiwans Wirtschaft läuft rund

Wachstum und Inflation ziehen an

Der weltweite Technologiewettlauf ist voll entbrannt. Vor allem mit ihrer Halbleiterkompetenz haben sich Unternehmen wie TSMC ihren Ruf aufgebaut und hohe Wettbewerbshürden etabliert. Das Exportpowerhouse Taiwan bietet für Investoren im Tech-Sektor spannende Möglichkeiten an deren Erfolg und der starken Devise zu partizipieren.
Zum Seitenanfang