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Energie | Rohstoffe

Die Energietrends bis 2035

Flüssiggasterminal in der Adria | © Getty
Wo geht es lang mit Öl und Gas in den nächsten 20 Jahren? Eine Vorschau.
Das amerikanische Brookings-Institut, ein Think Tank, hat die Haupttrends der internationalen Energieversorgung für die nächsten Jahrzehnte herausgearbeitet. Ein Überblick: Europa wird als Abnehmer immer unbedeutender. Die Gründe sind schleppendes Wachstum und effizienterer Verbrauch. Die Bezugsquellen (Russland) werden sich nur langsam verlagern.
  • Die USA werden ihre Abhängigkeit von Energieimporten minimieren.

  • China wird dauerhaft auf Importe angewiesen bleiben. Das Land hat wachsenden Energiehunger und zieht jede Energiequelle in Betracht. Dazu gehören auch heimisches Schiefergas und Atomenergie.

  • Die großen Energieanbieter in Nahost, aber auch Russland, Lateinamerika und Afrika buhlen um China als großen Abnehmer. Allerdings wächst ihr Eigenbedarf und tritt in Konkurrenz zu Exporten.

  • Der Iran wird künftig wieder mehr liefern. Seine Funktion als Regionalpolizist wird zur Lockerung der Sanktionen führen.

  • Die Kriege und Unruhen im Nahen Osten verhindern die volle Nutzung des irakischen und syrischen Energiepotenzials. Der Irak bleibt jedoch ein bedeutender Öl-Lieferant.

  • Die Gasmärkte (Flüssiggas, Schiefergas) kommen trotz vielerorts vorhandener Reserven nicht in Schwung. Grund sind die fragmentierten Märkte und die Sorge um die schnell und drastisch sinkenden Gas-Preise wie in den USA. Die Nachfrage nach Gas steigt jedoch weltweit.

  • Die Reduktion von CO²-Emissionen bleibt in allen Ländern auf der Agenda. Doch wird die wirtschaftliche Entwicklung immer Vorrang haben.

Fazit: Solange die Versorgung der Großabnehmer wie USA und China gesichert ist, sind keine großen Preisschwankungen zu erwarten. Der große Unsicherheitsfaktor sind politische Unruhen.

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