Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1934
Gute Börsenstimmung drückt den Goldpreis

Kurzfristig unter Druck

Gold erlebt eine kurzfristige Schwächung. Copyright: Pixabay
Für viele Anleger ist Gold als Anlageklasse durch die gute Börsenstimmung des ersten Quartals in den Hintergrund gerückt. Auch politische Faktoren drücken den Preis. Mittelfristig besteht jedoch deutliches Kurspotenzial.

Technisch angeschlagen, wenn auch noch nicht ausgeknockt, präsentiert sich in diesen Tagen der Goldpreis. Aktuell ist das gelbe Edelmetall für rund 1.280 USD je Feinunze zu haben. Ende Februar notierte der Goldpreis bei rund 1.350 USD noch auf einem Neun-Monats-Hoch.

Die wieder gestiegene Risikobereitschaft der Anleger an den Aktienmärkten drückt derzeit auf den Preis. Zum einen signalisiert die US-Notenbank Fed, dass die im vergangenen Jahr angekündigte Zinsstraffungspolitik nicht so umgesetzt wird. Zum anderen verdichten sich die Anzeichen für eine Lösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Dies schlägt sich aktuell in einer besseren Stimmung an den Aktienmärkten nieder und sorgt dafür, dass Anleger und Investoren wieder stärker ins Risiko gehen.

Widerstände werden getestet

Auch der tendenziell wieder festere US-Dollar wird im Handel als Belastungsfaktor für das Edelmetall genannt. Aus technischer Sicht kommt dem Kursbereich zwischen 1.275 und 1.280 USD je Feinunze kurzfristig eine hohe Bedeutung zu. Hier endeten jeweils die Phasen der Kursrücksetzer seit Jahresbeginn. Wird der Goldpreis auf diesem Niveau nicht aufgefangen, dürfte sich der Abverkauf zunächst noch einmal beschleunigen. Der nächste technisch wichtige Unterstützungsbereich wartet erst wieder bei rund 1.250 USD je Feinunze.

Auf mittlere Sicht dürfte der Goldpreis jedoch wieder steigen. Durch die weiterhin niedrigen Anleihezinsen bleiben Rentenpapiere für Investments weiterhin unattraktiv. Daneben wäre auch eine Einigung im Handelsstreit für den Goldpreis positiv, da sich dadurch die chinesische Konjunktur stabilisieren dürfte und das Risiko einer Yuan-Abwertung abnehmen würde. Zudem bleibt Gold grundsätzlich als Sicherheits-Investment gefragt und die Notenbanken kaufen.

Fazit: Kurzfristig ist der Goldpreis angeschlagen und könnte bei einem Rutsch unter die Unterstützung um 1.270 USD zunächst noch stärker fallen. Auf mittlere Sicht hat das Edelmetall hingegen deutliches Kurspotenzial. Mit Xetra-Gold (ISIN: DE 000 A0S 9GB 0) können Anleger dem Preistrend folgen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
  • Editorial Stiftungsvermögen 2024: Weitreichende Folgen

Die Auswahl des Vermögensverwalters nicht dem Zufall überlassen

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Wahl des Vermögensverwalters kann das Schicksal einer Stiftung bestimmen. Viele Stiftungen besitzen nicht das nötige Finanzwissen im eigenen Kuratorium, was fatale Folgen haben kann. Regelmäßige Kontrollen und kompetente Beratung sind unerlässlich, um nicht Opfer von fatalen Anlagestrategien zu werden. Erfahren Sie, welche verheerenden Fehler vermieden werden können und wie eine Stiftung die richtige Wahl trifft – bevor es zu spät ist.
  • Brutaler Messerangriff in Mannheim: Gefahr für unser Recht auf friedliche Demonstrationen

Wie wir selbst die Grundwerte unserer Gesellschaft untergraben

Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Foto: Verlag Fuchsbriefe
In Mannheim wurde am Wochenende auf brutale Weise und ohne Vorwarnung ein Redner bei einer Demonstration mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Auch ein Polizist wurde lebensgefährlich attackiert. Er erlag am Wochenende seinen Verletzungen. Doch die Medien relativieren die Tat und lenken vom Kern einer wichtigen Debatte ab, meint Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Die Bethmann Bank (ABN Amro) im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2024

Bethmann Bank: Nachhaltiger Kurs in der Stiftungsberatung

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
In einer umfassenden Präsentation offenbart die Bethmann Bank ihre Pläne für nachhaltige Anlagestrategien, speziell zugeschnitten auf Stiftungen. Trotz anfänglicher technischer Probleme und gemischter Kritiken, schimmert die Vision für eine maßgeschneiderte und ethische Vermögensverwaltung durch.
  • Fuchs plus
  • China spielt Kostenvorteile aus

Europa fällt bei Green-Techs zurück

Grüne Technologien sind ein wachstumsstarker Zukunftsmarkt. Unternehmen aus Europa und Deutschland haben hier eine starke Position. Die kommt aber immer stärker unter Druck - Deutschland und Europa verlieren inzwischen Marktanteile. Zwei für Deutschland wichtige Segmente sind davon besonders betroffen.
  • Fuchs plus
  • Gründerzentren für ganz Deutschland

Blaupause UnternehmerTUM

Das Gründerzentrum "UnternehmerTUM" der Universität München ist ein internationales Erfolgsmodell. Dieser Erfolg soll jetzt auch an 15 anderen deutschen Uni-Standorten möglich werden. Auf Basis der Blaupause der Uni München sollen 15 neue Gründerzentren entstehen. Unternehmen können davon auf vielfältige Weise profitieren.
Zum Seitenanfang