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Auch Boris Johnson steht beim Brexit ziemlich beläppert da

Das Brexit Chaos geht weiter

Auch unter der neuen Führung in London sieht es nicht so aus, als würde sich substanziell irgendetwas beim Brexit verbessern. Der ungeregelte Chaos-Exit den niemand möchte, wird damit immer wahrscheinlicher.

Da auch die neue Regierung konsequent dabei bleibt, lediglich mitzuteilen, was sie nicht will aber keinerlei praktische, konstruktive Vorschläge für den Brexit macht, bleibt wohl nur noch der harte Brexit. Das Pfund steht mittlerweile an den Tiefs von Mitte 2017. Interessanterweise hat das Pfund damit gemäß der OECD-Daten erst jetzt die Kaufkraft-Parität zum Euro erreicht. Eine Berücksichtigung der Risiken ist noch immer nicht erkennbar. Allein die Nicht-Reaktion der UK-Exporte auf die schon deutliche Pfund-Abwertung unterstreicht die fundamentale UK-Schwäche. Daher muss es mit dem Pfund noch weiter abwärts gehen.

Fazit: Das Pfund wird zur Verschuldungswährung. Wir geben Pfund-finanzierten Anlagen im Dollar weiter gute Chancen (carry-trades).

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