Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
3511
Notenbank Indiens stützt die Landeswährung

Die Indische Rupie ist ein Stabilitätsanker

Taj Mahal. © sacasonrisas / Fotolia
Während andere asiatische Währungen in diesem Jahr stark an Wert verloren haben, läuft Indiens Rupie zu Dollar und Euro in einer engen und schwankungsarmen Seitwärtsbewegung. FUCHS-Devisen beleuchten, was es mit der indischen Stabilität auf sich hat und welche Chancen sich daraus für Anleger ergeben.

Die Indische Rupie entwickelte sich innerhalb des zurückliegenden Jahres zu einem asiatischen Ruhepol. Darauf verweist eine aktuelle Analyse der ING. Sowohl zum Dollar, als auch zum Euro läuft die Rupie seit einem Jahr in einer engen Seitwärtsrange. Demgegenüber schwächten sich der Yen um 11% und der Yuan um 5,84% gegenüber dem US-Dollar ab.

Die ING führt die Stärke der Rupie vor allem auf die indische Notenbank zurück. Noch mehr als strukturelle Faktoren (hohes Wirtschaftswachstum, Bevölkerungswachstum etc.), hätten die Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) die Rupie gestützt. Der Leitzins liegt bei 6,5%, 100 Basispunkte über dem der USA. Angesichts hoher Lebensmittelpreise (FD vom 11.08.2023) liegt Indiens Inflationsrate bei 6,83%. Das macht Zinssenkungen in diesem Jahr unwahrscheinlich. Die nächste Entscheidung steht am 06.10. an.

Die Rupie ist gut unterstützt

Auch wenn die RBI im nächsten Jahr ihre Geldpolitik lockert, glauben wir nicht, dass die Rupie "abrutscht". Hohe ausländische Direktinvestitionen, das starke Wirtschaftswachstum und die immer stärkere Berücksichtigung indischer Finanztitel in internationalen Indizes dürften sie stützen.

USD|INR testet derzeit die obere Begrenzung der Seitwärtsrange. Das Paar notiert bei 83,22. Hier rechnen wir mit einer technischen Gegenbewegung in Richtung 82,00. Beim Euro verhält es sich spiegelbildlich: EUR|INR testet bei 87,94 die untere Begrenzung. Wir rechnen mit einem Anstieg in Richtung 90.

Fazit: Die Rupie sowie Indien insgesamt gehören nach Ansicht von FUCHS-Devisen inzwischen fest in ein international ausgerichtetes Portfolio. Wer die Rupie nicht direkt handeln kann, greift zu Anleihen (z.B. ISIN: XS 149 673 946 4) oder Aktien (z.B. ETF-ISIN: IE 00B ZCQ B18 5).

Hinweis: Analysen zu indischen Einzelaktien lesen Sie in der gestrigen Ausgabe des Börsenbriefes FUCHS-Kapital. Darin gehen wir auf die ICICI Bank, Infosys und Reliance Industries ein.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 36: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FRÜH & PARTNER, FV Frankfurter Vermögen und Reichmuth prägen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Geschichten und doch ein gemeinsames Muster: Die größten Handelsvolumina führen nicht automatisch zu den besten Ergebnissen. Während Reichmuth, FV Frankfurter Vermögen und FRÜH & PARTNER ihre Wettbewerbe prägen, geraten mehrere Benchmarkdepots unter Druck. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten eindrucksvoll, dass Stabilität derzeit wichtiger ist als Risikofreude. Wer Vermögen aufbaut, Verluste begrenzt und die Konkurrenz hinter sich lässt, zeigen die Zahlen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 36: Wer das Benchmarkdepot herausfordert

Die Gewinner der Woche heißen FRÜH & PARTNER, Neue Bank und Volksbank Kraichgau

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt IX liefert eine bemerkenswerte Woche. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, entstehen die besten Ergebnisse dort, wo Vermögensverwalter weder hektisch umschichten noch hohe Risiken eingehen. Mehrere aktive Teilnehmer bewegen erhebliche Volumina, doch die Spitzenplätze der Wochenwertung sichern sich andere Häuser. Gleichzeitig zeigen die Drawdown-Daten deutliche Unterschiede. Die Zahlen offenbaren überraschende Gewinner.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Stabilität schlägt Risiko

Reichmuth, FRÜH & PARTNER und Dr. Kohlhase gewinnen die Woche

Illustriert mit Canva und ChatGPt
Das Performance-Projekt VIII liefert in dieser Woche einen spannenden Gegensatz. Während das Benchmarkdepot weiterhin zur Spitzengruppe beim Gesamtvermögen zählt, dominieren andere Häuser die Wochenwertung. Besonders auffällig ist dabei das Zusammenspiel von Vermögensentwicklung und Risikomanagement. Mehrere Teilnehmer erzielen positive Wertzuwächse und weisen gleichzeitig die niedrigsten Drawdowns des Wettbewerbs auf. Die Zahlen offenbaren klare Muster und überraschende Unterschiede.
Zum Seitenanfang